veröffentlicht am: 27.11.2000 von admin

Rindfleisch vom Speiseplan gestrichen

Nachdem am Wochenende bekannt wurde, dass auch Deutschland nicht länger zu den Ländern gerechnet werden kann, in denen man sich vor BSE sicher fühlen kann, hat das Studentenwerk OstNiedersachsen umgehend reagiert. Es wurde beschlossen, alle Rindfleischprodukte mit sofortiger Wirkung von den Speiseplänen der neun Mensen in Braunschweig, Hildesheim, Lüneburg, Wolfenbüttel und Suderburg zu streichen. Schon seit langem verwendet das Studentenwerk ausschließlich Rindfleisch aus Deutschland und Argentinien. Dabei müssen alle Zulieferer schriftlich bestätigen, dass sie nur Rindfleisch liefern, dass aus inländischen, BSE-freien Beständen kommt.

Das Studentenwerk war bislang der Ansicht, durch dieses Verfahren sicher stellen zu können, dass in seinen Mensen kein BSE-Fleisch auf den Tisch kommt. Nach der jüngsten Entwicklung hat sich diese Einschätzung nun verändert. “Man wolle zwar keine Panik schüren”, so Geschäftsführer Reginald Rüter, “aber das Studentenwerk trage schließlich eine große Verantwortung für seine zahlreichen Mensa-Gäste, und man wolle daher kein Risiko eingehen.”