veröffentlicht am: 15.01.2001 von admin

Das Studentenwerk begrüßt “Wunsch-Zettel-Aktion”

Das Studentenwerk in Lüneburg begrüßt Aktionen wie die vom Verein Campus e.V. initiierten ‚Wunsch-Zettel‘ (die LZ berichtete am 23. 12.2000) ausdrücklich. Auf etwa 350 Karten hatten Studenten Ende des letzten Jahres ihre Wünsche an das Studentenwerk festgehalten. “Ich halte das für eine gute Sache”, sagt dazu Michael Klink, Leiter der Lüneburger Aussenstelle des Studentenwerks OstNiedersachsen. Jede Initiative, die auf die Verbesserung der Situation von Studierenden abziele, so Klink weiter, stoße auf Seiten des Studentenwerks naturgemäß auf Wohlwollen.

In den seit zwei Jahren halbjährlich stattfindenden Beiratssitzungen tauschen sich Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder regelmäßig mit Vertretern der Universität Lüneburg, der FH NON, der Studentenschaft und des Vereins Campus Lüneburg aus. Der Beirat ist ein ideales Forum für Lob, Kritik und neue Ideen rund um die Arbeit des Studentenwerks. Ähnliches gilt für den Mensa-Stammtisch. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang auch Sonderveranstaltungen wie der Zukunftswerkstatt am 29./30.10. 1999 in der Göhrde sowie die außerordentliche Beiratssitzung vom 13. 10.2000 zum Thema “Zukunfts- u. Entwicklungsplanung”.

“Diese Ansätze – eine Umfrage von Campus e.V. und Diskussionen mit allen Beteiligten seitens des Studentenwerks – sind eine gute Chance, Verbesserungen für Studierende gemeinsam voranzutreiben.” Forderungen wie ein Semesterticket, das Hamburg und Uelzen mit einschließt oder zusätzliche Fahrrad- u. PKW-Stellplätze am Bahnhof seien jedoch nicht unproblematisch. “Das”, so Klink, “sind Dinge, die in den Zuständigkeitsbereich des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) fallen, der auf ihrem Gebiet im übrigen hervorragende Arbeit leisten. Natürlich ist das Studentenwerk aber gerne bereit, den AStA bei seinen Verhandlungen zu unterstützen, um so die Kräfte zu bündeln.”