veröffentlicht am: 23.07.2001 von admin

Sehr gute Noten für das Studentenwerk OstNiedersachsen beim Wasserverbrauch

Im Rahmen eines bundesweiten Vergleichs des Wasserverbrauchs in studentischen Wohnanlagen hat das Studentenwerk OstNiedersachsen in Bezug auf Sparsamkeit einen Spitzenplatz belegt. Eine unabhängigen Energiecontrolling-Firma mit Sitz in Bielefeld hat im Auftrag verschiedener Studentenwerke den Wasserverbrauch von über 13.000 Wohnheimplätzen erfasst und analysiert. Da das Studentenwerke Braunschweig insgesamt 22 Wohnanlagen an den Standorten Braunschweig, Lüneburg, Hildesheim, Wolfenbüttel, Wolfsburg, Suderburg und Buxtehude betreibt, wurde in diesem Bereich eine repräsentative Auswahl getroffen, bei der zehn Anlagen Berücksichtigung fanden.

Die Studie hat gezeigt, dass erst bei einem Verbrauch von mehr als 115 l je Tag und Wohnplatz ein ernst zu nehmendes Einsparpotenzial besteht. Dieser Wert wird in keiner Wohnanlage des Studentenwerks erreicht. Er wird im Gegenteil in einzelnen Wohnheimen um bis zu 45% unterschritten. Diese Werte lassen laut Gutachten auf ein “aktives Management der Wasserverbräuche” schließen, für das “sehr gute Noten” verteilt werden. Darüber freut sich Jürgen Bartels, Leiter der Bauverwaltung des Studentenwerks. Er bestätigt, dass bei Sanierungen und Neubauten seit Jahren besonderer Wert darauf gelegt werde, den Wasser- und Energieverbrauch für spätere Mieter so gering wie möglich zu halten. “Das ist einerseits ökologisch sinnvoll, lohnt sich bei allgemein steigenden Nebenkosten aber auch finanziell für unsere Studierenden”, so Bartels. Das vorliegende Benchmarking wird vom Studentenwerk als Bestätigung des vierten Platzes gesehen, den man im letzten Jahr eingenommen hat, als sich alle 62 deutschen Studentenwerke einem Vergleich der Energiekosten je Wohnplatz unterzogen.