veröffentlicht am: 12.06.2001 von admin

“Theater der Unterdrückten”, nach Augusto Boal

Menschen aus der Passivität ihrer Zuschauerrolle zu befreien, sie zu Akteuren, zu Handelnden im Theater und im Leben zu machen, ist das Ziel von Augusto Boals “Theater der Unterdrückten”.
Nach mehr als 25-jähriger Praxis in verschiedenen Ländern gilt Augusto Boal heute als einer der bedeutendsten Theaterpädagogen, seine Überzeugung ist: “Jeder kann Theater spielen – sogar die Schauspieler. Überall kann Theater stattfinden – sogar im Theater”.

Harald Hahn, Dipl. Medienpädagoge, freier Radio- und Theatermacher aus Berlin, stellt in seinem Workshop des Kulturbüros des Studentenwerks OstNiedersachsen die Methode des Forumtheaters vor.
Im Mittelpunkt steht das szenische Erarbeiten von Konfliktstoffen, Übungen zum bildlichen Erfahrbarmachen von Konflikten, Körperausdrucksübungen, Improvisationsspiele. Das Forumtheater setzt Lebensrealität in Szene. Zum Abschluss des Workshops spielen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Szenen in einem Lüneburger Szenelokal. Dabei suchen Schauspielende und Publikum gemeinsam nach Handlungsalternativen, um unterschiedliche Lösungsvorschläge des Konflikts durchzuspielen: als Probe auf die Realität.

Der Workshop findet statt Freitag, 22.06., bis Sonntag, 24.06., in der Fachhochschule, Rotenbleicher Weg 67 und kostet 50,- DM.

Anmeldungen nimmt das Kulturbüro des Studentenwerks entgegen Tel. 04131 / 78 96 321, Email: kultur.lg@stw-on.de.