veröffentlicht am: 1.06.2001 von admin

Wünsche so weit wie möglich umgesetzt

“Das Studentenwerk OstNiedersachsen ist sehr interessiert an der Meinung der Studierenden”, reagiert Geschäftsführer Reginald Rüter auf einen LZ-Artikel vom 29.5.01, “und wenn Campus e.V. nun klagt, dass wir auf die von ihnen gesammelten Wünsche nicht reagiert hätten, so ist dies schlicht falsch.”

Das generelle Problem sei natürlich, so Rüter, dass die Erfüllung der Wünsche auch bezahlbar sein müsse. Gerade hat die Landesregierung angekündigt, die Zuschüsse an die Niedersächsischen Studentenwerke zum Jahr 2002 um mindestens 5 Mio. DM zu kürzen. Statt der bisher vorgesehenen ca. 35 Mio. DM werden die Studentenwerke dann nur noch ca. 30 Mio. DM erhalten. Es handelt sich also um eine Kürzung von mehr als 14 Prozent, und nach bisherigen Schätzungen wird von den einzusparenden 5 Mio. DM rund eine Million auf das Studentenwerk OstNiedersachsen entfallen. Gleichzeitig investiert das Studentenwerk aber gerade rund 5,7 Millionen DM in den Neubau einer Wohnanlage im Munstermannskamp. Dort werden in fast optimaler Lage, nicht weit von Uni, FH Rotes Feld und Innenstadt entfernt, zum Oktober diesen und März nächsten Jahres zwei Häuser mit jeweils 48 Wohnplätzen fertig gestellt. Außerdem wird auf dem Gelände eine zentrale Anlaufstelle errichtet, in der alle Beratungseinrichtungen des Studentenwerks in Lüneburg untergebracht werden.

Des Weiteren zählt Rüter auf, dass dem AStA im Zusammenhang mit dem Semesterticket Verhandlungsunterstützung angeboten worden sei, die Deutsche Bahn aber kein Interesse habe. Mit einem möglichen Umbau der Kulturräume habe sich der Studentenwerks-Beirat in Lüneburg schon mehrfach beschäftigt, aus finanziellen Gründen sei aber leider nicht viel zu bewegen. In der Campus-Mensa solle es ab dem Wintersemester 01/02 eine neue, mobile Essenausgabe geben. Weitere Wünsche werden im Auge behalten und in Abhängigkeit von der Finanzlage nach und nach umgesetzt. Zum Schluss äußert Rüter selber noch einen Wunsch: “Ich würde mich freuen, wenn sich der Campus e.V. gegen die Kürzungen der Landesregierung mindestens genauso engagiert, wie er das in der Arbeit mit den Fragebögen macht.”