veröffentlicht am: 16.10.2002 von admin

Ein Drittel Euro für Dresden

Zum Semesterbeginn sind in Dresden nach der großen Flut des Sommers immer noch nicht alle Studentenwohnheime wieder bewohnbar. In zwei der vier vom Hochwasser betroffenen Mensen kann noch nicht wieder gekocht werden. Gleichzeitig nimmt das Spendenaufkommen für die Flutgeschädigten täglich ab. Um in dieser Situation zu helfen, hat sich das Studentenwerk OstNiedersachsen kurzfristig zu einer Spendenaktion entschlossen: Für jedes Essen, das am Donnerstag, 17.10., in einer der neun Mensen in Braunschweig, Wolfenbüttel, Lüneburg, Hildesheim und Suderburg ausgegeben wird, sollen 33 Cent an das Partner-Studentenwerk in Dresden gehen.
“Wir sind zwar finanziell auch nicht auf Rosen gebettet, aber angesichts eines Schadens von rund 2,3 Mio. Euro, den die Dresdener verkraften müssen, sucht man natürlich nach Hilfsmöglichkeiten. Wir rechnen damit, dass wir eine Spendensumme von rund 5000 Euro erreichen werden”, erklärt Reginald Rüter, Geschäftsführer des Studentenwerks OstNiedersachsen.
Damit die Hilfe so schnell wie möglich ankommt, will er das Geld schon am kommenden Montag gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Reinhold Müller in Dresden übergeben. Sie wollen sich dort gleichzeitig ein Bild von der Lage machen und mit den Verantwortlichen vor Ort beraten, welche weiteren Möglichkeiten es geben könnte, unbürokratisch zu helfen, z.B. mit Sachspenden wie Küchengeräten oder Wohnheimmobiliar.
Für private Spenden gibt es bei der Sparkasse Bonn (BLZ 380 100 50) ein Sonderkonto “Hochwasserhilfe Studentenwerk Dresden” mit der Nummer 75 22 0 22. Jede Hilfe wird sicher dankbar angenommen.