veröffentlicht am: 13.03.2002 von admin

FH-AStA, Uni-AStA und Studentenwerk schreiben aus: Gestaltungswettbewerb zum Thema “Hochschulstadt Hildesheim”

Die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, die Universität Hildesheim und das Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen veranstalten im Sommersemester 2002 einen interdisziplinären Gestaltungswettbewerb zum Thema “Hochschulstadt Hildesheim: Studentische Spuren und Alltagsgeschichten”. Der Wettbewerb soll Studierende aller Fachbereiche an beiden Hochschulen dazu anregen und einladen, sich gestalterisch mit ihrer Studienstadt und dem Lebensgefühl in Hildesheim auseinanderzusetzen.

An beiden Hochschulen können akademische Qualifikationen in ausgereiften Traditionsstudiengängen und einzigartigen innovativen Fachrichtungen erworben werden. Die Studierenden prägen und bereichern die Kommunikationsstrukturen, das soziale und kulturelle Leben unserer Stadt. Im Vergleich zu traditionellen Universitätsstädten wie Göttingen oder Tübingen werden sie jedoch als Mitgestalter des städtischen Alltagslebens wenig wahrgenommen. Der Wettbewerb möchte Hildesheim als Hochschulstadt und lebendiges Bildungszentrum zum Thema machen.

Welche Spuren hinterlassen die Hochschulen und ihre Studierenden in unserer Stadt? Wie sehen und erleben die Studierenden ihre Studienstadt? Wie machen sie sich in unserem Stadtbild bemerkbar? Wie sieht studentischer Alltag an den Hildesheimer Hochschulen und im Stadtleben aus? Was bietet die Stadt ihren Studierenden? Das Projekt möchte einen Beitrag dazu leisten, diese studentischen Spuren und Alltagsgeschichten in Hildesheim sichtbar zu machen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema soll den Diskurs zwischen Studierenden und Bevölkerung bereichern und nicht zuletzt die Identifikation mit der Stadt und dem Landkreis Hildesheim fördern.

Erlaubt und erwünscht sind sämtliche Gestaltungsformen, d.h. Fotografie, Grafik, Film, Videoclip, Komposition, Malerei, musikalische Darbietung, Schmuck, Skulptur, Installation, Textbeitrag, Modell, (Bau-) Zeichnung, Film, Plastik, Theater, Tanz, Performance und Kleinkunst.

Die Jury wird sich aus unabhängigen und erfahrenen Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft, Medien und Politik sowie Studierenden und Dozierenden der Universität Hildesheim und der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen zusammensetzen. Bewertungskriterien für einen preiswürdigen Beitrag sind dessen ästhetische, formale und inhaltliche Qualität. Die sechs interessantesten Arbeiten sollen mit Geld- und Sachpreisen im Gesamtwert von 5.000 Euro prämiert werden. Die Preisverleihung und Präsentation der Ergebnisse soll im November 2002 vor einer breiten Öffentlichkeit stattfinden.

Im Rahmen des Gestaltungswettbewerbs “Hochschulstadt Hildesheim” rechnen die Veranstalter mit einer Vielzahl interessanter und origineller Beiträge, die es wert sind, festgehalten zu werden. Deshalb soll ergänzend zur Ausstellung im Rathaus eine zeitgemäße Dokumentation der eingereichten Exponate in Form einer Multimedia-CD-Rom erscheinen. Die CD-Rom wird von Studierenden des Fachbereichs Angewandte Informationswissenschaft der Universität Hildesheim erstellt werden.