veröffentlicht am: 30.01.2003 von admin

Rekordzahlen für Studentenwerks-Mensen

Im letzten Jahr wurden in den Mensen des Studentenwerks OstNiedersachsen so viele Essen ausgegeben wie noch nie: fast 3,2 Millionen. Das sind rund 500 000 mehr als im Jahr 2001. Nachdem das Studentenwerk schon vorher der bundesweit viertgrößte Anbieter studentischer Verpflegung war, hat es nun aller Wahrscheinlichkeit nach Hamburg und München überholt und ist auf den zweiten Platz vorgerückt. Mehr verkaufte nur noch das Studentenwerk Berlin. Klarer Spitzenreiter innerhalb des Studentenwerks ist der Standort Braunschweig mit fast zwei Millionen Mahlzeiten, gefolgt von Lüneburg mit mehr als 650 ooo und Hildesheim mit rund 375 000. Auch in Wolfenbüttel kamen die Studierenden häufiger in die Mensa als im Jahr zuvor. Das bedeutet, dass im vergangenen Jahr jeder Braunschweiger Studierende im Durchschnitt mehr als 100 Mal in der Mensa gegessen hat.
Um die Studierenden satt zu bekommen, wurden unter anderem rund 125 Tonnen Pommes zubereitet. Das entspricht fast 167 000 handelsüblichen 750g-Beuteln. Wenn man diese aneinanderlegt, kommt man auf eine Strecke von 50 km.
Der enorme Anstieg der Essenszahlen ist vor allem der Mensa Katharinenstraße zu verdanken, die nach einer zweijährigen Sanierungsphase Ende 2001 wieder den vollen Betrieb aufnehmen konnte. Vor Beginn der Sanierung war die Grenze von drei Millionen Essen schon einmal überschritten worden. Die alte Bestmarke wurde jetzt allerdings noch deutlich übertroffen.
Zu den Gründen für diesen Erfolg befragt, meint Reginald Rüter, Geschäftsführer des Studentenwerks, dass neben steigenden Studierendenzahlen vor allem die gute Qualität des Essens und die konstant niedrigen Preise eine Rolle gespielt haben: “In unseren Mensen werden fast ausschließlich frische oder tiefgekühlte Waren verwendet. Und unsere Essen sind – vielleicht anders als in anderen Gaststätten – auch nach der Einführung des Euro so günstig geblieben wie vorher.”