veröffentlicht am: 22.03.2007 von admin

Studentenwerk passt zum WS 2007/08 Beiträge an

Das Studentenwerk OstNiedersachsen bietet mehr als 40.000 Studierenden an sieben Hochschulstandorten einen umfangreichen Service rund ums Studium an. Damit diese Leistungen auch in Zukunft gewährleistet und sogar noch ausgebaut werden können, ist das Studentenwerk leider gezwungen, seinen Semesterbeitrag anzupassen. Zum Wintersemester 2007/08 erhöht sich der Beitrag für Studierende auf 41 Euro (für die Standorte Wolfsburg und Buxtehude auf 10,50 Euro).

„Nachdem wir in den vergangenen Jahren unsere Beiträge stets konstant niedrig halten konnten, ist es uns auch jetzt gelungen, die Erhöhung in Grenzen zu halten, so dass wir immer noch zu den günstigsten Anbietern gehören“, erklärt der Geschäftsführer des Studentenwerks, Sönke Nimz. „Mit dieser Anpassung sichern wir die gute Qualität und den Umfang unseres Serviceangebotes auch für die Zukunft.“

Die letzte Beitragserhöhung ist bereits fünf Jahre her. Mit 31 Euro lag das Studentenwerk OstNiedersachsen damals schon unter dem bundesweiten Durchschnitt von 32,55 Euro. Bei gleich bleibendem Beitrag wurde das Serviceangebot für die Studierenden dabei stetig ausgebaut und weiter verbessert. Bundesweit stieg der durchschnittliche Semesterbeitrag in der Zwischenzeit auf 47,28 Euro. Jetzt muss auch das Studentenwerk OstNiedersachsen auf die gestiegenen Anforderungen und wirtschaftlichen Belastungen, z.B. durch gestiegene Lohn- und Energiekosten und gesunkene Landeszuschüsse, reagieren. Mit 41 Euro Semesterbeitrag gehört das Serviceunternehmen aber immer noch zu den günstigsten Anbietern in Deutschland. In Niedersachsen ist es sogar noch immer das zweitgünstigste Studentenwerk, hinter Osnabrück mit 37,50 Euro. In Göttingen werden 42 Euro erhoben, in Oldenburg 46 Euro und in Hannover 48 Euro.

Mit der Beitragsanpassung trägt das Studentenwerk vor allem dem steigenden Sanierungsbedarf in den Wohnheimen Rechnung. An etlichen Standorten sind in den nächsten Jahren erhebliche Mehrkosten für Baumaßnahmen zu erwarten. Durch die zum Jahreswechsel erfolgte Fusion mit dem Studentenwerk Clausthal kommen notwendige Investitionen in der Brandschutzsanierung hinzu, die mit fünf Millionen Euro zu Buche schlagen – Geld, das ursprünglich aus dem Wohnheimsanierungsfonds des Landes kommen sollte. Mit der ersatzlosen Streichung dieses Fonds vor wenigen Jahren wurden die Kosten auf das Studentenwerk abgewälzt.

Gleichwohl soll das breite und studiennahe Serviceangebot an allen Hochschulstandorten weiterhin Bestand haben und noch ausgebaut werden. Die Semesterbeiträge kommen also direkt den Studierenden zu Gute. Das Studentenwerk bietet u. a. in seinen Mensen und Cafeterien Speisen und Getränke zu erschwinglichen Preisen, es baut und betreibt Wohnanlagen für Studierende und hilft mit der Wohnraumvermittlung bei der Suche nach einer Unterkunft. Darüber hinaus werden vom Studentenwerk die BAföG-Anträge bearbeitet sowie Hilfe und Unterstützung bei Sozial- und Rechtsfragen und in psycho-sozialen Notlagen angeboten. Kinder von Studierenden tummeln sich in den Tagesstätten und Krippen des Studentenwerks und an einigen Standorten initiieren und fördern Kulturbüros die kulturellen Aktivitäten an den Hochschulen.