veröffentlicht am: 24.01.2008 von admin

Studentenwerk holt sich die Sonne auf’s Dach

Das Studentenwerk OstNiedersachsen setzt an seinem Standort Lüneburg verstärkt auf umweltschonende Sonnenenergie. Ende vergangenen Jahres wurde auf den Dächern der Studentenwohnanlage William-Watt-Straße eine Fotovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, die mit einer Leistung von 11,6 Kilowattpik zu den größten Lüneburgs zählt.

Die Anlage besteht aus 212 Dünnschicht-Solarmodulen, die eine Gesamtfläche von fast 175 m² abdecken. Die Einsparung von Kohlendioxid liegt etwa bei neun Tonnen pro Jahr“, schätzt Ingenieurin Simone Endler, beim Studentenwerk verantwortlich für das Projekt. „Das hängt auch von der Dauer und der Intensität der Sonneneinstrahlung ab. Aber: Die Ausrichtung zur Sonne ist optimal und eine Verschattung fast ausgeschlossen.“
Rund 10.000 Kilowattstunden werden jedes Jahr von der neuen Anlage erwartet und direkt in das örtliche Stromversorgernetz eingespeist. Zum Vergleich: Mit diesem Ertrag könnten gut fünf Wohnungen mit je zwei Studierenden mit Strom versorgt werden.

Das Studentenwerk OstNiedersachsen hat in die neue Fotovoltaikanlage gut 80.000 € investiert. „Wenn unsere Ertragsberechnungen stimmen, dann wird sie sich in 17 Jahren amortisiert haben“, sagt Michael Klink, stellvertretender Geschäftsführer und Bereichsleiter in Lüneburg. „Wir sind damit auf dem richtigen Weg und in Sachen Umweltschutz einen guten Schritt weiter gekommen.“

Das 1992 erbaute Studentenwohnheim in der William-Watt-Straße bietet Platz für 152 Studierende und hat Einzelzimmer in 3er bis 6er WGs sowie zwei behindertengerechte Apartments im Angebot.