veröffentlicht am: 1.02.2008 von admin

Wohnheim „Michaelishof“ – Stilvoller kann man nicht wohnen

Altes Fachwerk, mittelalterlicher Charme und mitten in der Stadt gelegen – Der Michaelishof zählt zu den schönsten und beliebtesten Anlagen unter den Wohnheimen des Studentenwerks OstNiedersachsen. Am Freitag wurde dort Jubiläum gefeiert, denn vor 25 Jahren zogen die ersten Studierenden in das schmucke Gebäudeensemble an der Güldenstraße ein.

Anfang der 70er Jahre wurden drei unmittelbar an der Michaeliskirche gelegene Grundstücke mit einer Gesamtfläche von etwa 50 x 45 m dem Studentenwerk zum Kauf angeboten. Auf dem Grundstück befanden sich zwei unter Denkmalschutz stehende Gebäude, die aus dem 15. – 16. Jahrhundert stammten: „An der Michaeliskirche 1“ und „Güldenstraße 9“, ehemals Gasthof „Stadt Seesen“.
Aufgrund guter Erfahrungen mit einem ähnlichen Sanierungsprojekt in der Jakobstraße entschied sich das Studentenwerk für den Kauf des Geländes und begann 1978 mit dem Bau. Insgesamt wurden auf das Grundstück acht miteinander verbundene Häuser gebaut, wobei die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude in das Ensemble integriert wurden. Von den Fundamenten bis zum Dach wurden sie demontiert und anschließend wieder aufgebaut – teilweise ergänzt durch neue Balken und Baustoffe.
Nach fünf Jahren Bauzeit konnten am 1. Februar 1983 die ersten Studierenden in den Michaelishof einziehen. Die Miete lag damals zwischen 249,- und 283,- DM.
Heute müssen die Studierenden mindestens 141,- € für ein Einzelzimmer und höchstens 471,- € für eine 50m² große Wohnung berappen – Möblierung und Internetanschluss inklusive. „Das Interesse an unseren Zimmern ist groß, und wir haben zum Teil recht lange Wartezeiten“, erklärt Ellen Schwitzer, Leiterin der Wohnheimverwaltung im Studentenwerk. „Es spricht sich eben schnell herum, dass es sich im Michaelishof gut wohnen lässt“, fügt sie hinzu.
Und nicht nur das: Auch die Geselligkeit wird dort groß geschrieben. In der hauseigenen Kneipe treffen sich die Studierenden allwöchentlich zum Klönen und Diskutieren. Auch ein wohnheiminternes Computer-Netzwerk gibt es im Michaelishof. Betrieben wird es durch den studentischen Netzwerk-Verein „MichaelisNet e.V.“. Zur Einweihung des Netzes im Juli 1999 wurde im Michaelishof ein großes Hoffest gefeiert, das bei den Studierenden so guten Anklang fand, dass es seitdem alljährlich im Sommer stattfindet. In diesem Jahr haben die Bewohner nun einen ganz besonderen Anlass zum Feiern und Sönke Nimz, Geschäftsführer des Studentenwerks kündigte an: „Wir werden die Hofparty sponsern, damit auch die Studierenden das 25jährige Bestehen des Michaelishofs gebührend feiern können.“