veröffentlicht am: 25.06.2010 von Christiane Thoroe

Gemeinsam ins Studium starten – Ein Wohnheim für Erstsemester in Lüneburg

Mit einem bundesweit einmaligem Angebot für Studierende startet das Studentenwerk in das Wintersemester 2010/11: In seiner Wohnanlage William-Watt-Straße in Lüneburg werden bis zu 40 Wohnheimzimmer speziell für Studienanfänger angeboten – und zwar zu Sonderkonditionen. Die Studierenden wohnen dort gemeinsam mit anderen Erstsemestern, für die der Studienalltag noch genauso neu und aufregend ist, wie für sie selbst. Das Studentenwerk hilft dabei, die Wunsch-WG zu finden, sich kennenzulernen und auszuprobieren.

William-Watt-Str_web„Unser Erstsemesterhaus ist in seiner Konzeption etwas ganz Besonderes – Vergleichbares gibt es meines Wissens in Deutschland derzeit nicht“, erklärte der Geschäftsführer des Studentenwerks, Sönke Nimz, anlässlich der Vorstellung des neuen Angebots, “so wohnen die jungen Leute zum Studienbeginn nicht allein, aber trotzdem in den eigenen vier Wänden.“

Das neue Konzept findet auch bei der Leuphana Universität Lüneburg Anklang: “Die Leuphana begrüßt die Initiative unseres Studentenwerks, mit einem für den Studienstart optimierten Wohnangebot zur Attraktivität des Studienstandortes Lüneburg beizutragen. Das neue Erstsemester-Haus fördert die Kommunikation unter den Studierenden und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung unserer Universitätsgemeinschaft“, sagte deren hauptamtlicher Vizepräsident Holm Keller.

In den anderen Häusern des Wohnheims finden die Studienanfänger problemlos Kontakt zu höheren Semestern und können sich schnell allerhand Tipps fürs Studium in Lüneburg holen. Bei gemeinsamen Filmabenden im Gemeinschaftsraum lässt sich so manche Frage ganz nebenbei klären. Das Studentenwerk unterstützt die jungen Studierenden außerdem dabei, Gleichgesinnte für die gemeinsame Freizeitgestaltung zu finden. Zudem sind verschiedene Kurse und Infoveranstaltungen im Wohnheim geplant, die sich speziell an die Erstsemester richten. „Ideen gibt es viele“, erläuterte Nimz, „so sind z.B. Veranstaltungen zur Studienfinanzierung, Vorträge zum Zeitmanagement und zum Umgang mit Stress denkbar sowie die Einrichtung eines regelmäßigen Lauftreffs oder eine Spielenacht.“

Für Fragen und Probleme hat das Hausmeisterehepaar stets ein offenes Ohr. Anders als in herkömmlichen Wohnheimen wohnen die Eheleute Tür an Tür mit den Studierenden und sind bei Bedarf für sie da.

Im Erstsemesterhaus gilt ein Einheitsmietpreis in Höhe von 200,- € monatlich (inkl. Betriebskosten, Internetzugang und Strom). Der Mietvertrag, den die Studierenden  abschließen, gilt für zwei Semester. Im Anschluss bietet das Studentenwerk gerne eine Unterkunft in einem seiner anderen Häuser an – vom Apartment bis zur 6er-WG ist alles im Angebot.