veröffentlicht am: 17.02.2010 von Petra Syring

Parallel-Malerei

„Kunst ist eine Sprache von Mensch zu Mensch“. Dieser Gedanke steht als Leitmotiv im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung von Insa Rampf und Michael Büttner.
Der Prozess des Kunstschaffens, in der Regel eher ein Monolog, ein inneres Gespräch des Künstlers/ der Künstlerin mit sich selbst, wird hier zum künstlerischen Dialog zweier Menschen.
Dieser Prozess der direkten zwischenmenschlichen Auseinandersetzung manifestiert sich im künstlerischen Werk – den Acryl- und Tuschmalereien auf Schichtholz – und spiegelt bei sensibler Betrachtung alle Aspekte zwischenmenschlicher Kommunikation wider:  widerstreitende Ideen, Missverständnisse und Versuche des gegenseitigen Verstehens,  schwer überbrückbare Konflikte, Suche nach Kompromissen, Lösungen, Suche nach einer gemeinsamen Sprache …

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Der im Mittelpunkt stehende Aspekt „Kommunikation durch Kunst“ wird von Insa Rampf und Michael Büttner damit sehr viel direkter und vielschichtiger verstanden als in der allgemeinen Wahrnehmung üblich.
Nicht nur als Einbahnstraße zwischen Kunstwerk und Rezipienten, sondern mehrdimensional, als die aktive wechselseitige Kommunikation mit bildnerischen Mitteln zwischen den beiden Kunstschaffenden schon während der Arbeit an einem gemeinsamen Kunstwerk.
Der Prozess des künstlerischen Arbeitens wird damit zu einer direkten, unmittelbare Auseinandersetzung zweier sehr unterschiedlicher Künstlerpersönlichkeiten in einem differenzierten ästhetisch-gestalterischen Kommunikationsprozess und eröffnet neue Dimension aktiver Kommunikations- und Erkenntnisprozesse.

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Die Ausstellung ist vom 15. Februar bis zum 31. Mai im Info-Portal, Gebäude 8 auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen.
Öffnungszeiten:  Montag bis Donnerstag 9 bis 16  Uhr; Freitag 9 bis 12 Uhr

 

 

Kontakt:
Kulturbüro des Studentenwerks, Claudia Jonischkies
Tel: 04131 – 78 96 321     kultur.lg@stw-on.de