veröffentlicht am: 4.10.2011 von Christiane Thoroe

Studentenwerk in Clausthal freut sich auf Studienanfänger aus aller Welt

Neue Heimat! Neue Freunde?

Das Studentenwerk OstNiedersachsen bereitet sich zum Wintersemester auf einen erheblichen Zuwachs an Studierenden – vor allem auch aus dem Ausland – vor. „Zur Zeit beträgt der Anteil ausländischer Studierender in Clausthal rund ein Drittel“, erklärt Heidi Hohmann von der Psychosozialen Beratungsstelle des Studentenwerks. „Den neuen Erstsemestern wollen wir nicht nur ein Zuhause bieten, sondern Ihnen besonders in der Anfangszeit im fremden Land mit Rat und Tat zur Seite stehen.“ Ein besseres gegenseitiges Kennenlernen und Verstehen der Menschen aus verschiedenen Kulturen könne ein positiver Anfang sein, der dazu beiträgt, „dass Studieren gelingt“. Verständnis und Wissen übereinander sei die Grundvoraussetzung für Begegnung.

Da durch die große Anzahl an Bewerbern auch privater Wohnraum vonnöten ist, möchte die Beratungsstelle die Clausthaler dazu aufrufen, Interesse an anderen Kulturen und Bräuchen zu haben und offen für Gespräche mit unterschiedlichen Menschen zu sein.

„Falls Konflikte auftreten, wie z.B. die unterschiedliche Auffassung von Sauberkeit und Verlässlichkeit, sollten diese sofort offen angesprochen werden“, rät Heidi Hohmann. „Denn in jedem Land gilt: Ohne Offenheit ist keine Veränderung möglich.“

Die Beratungsstelle steht den Mietern und Vermietern mit kulturellen Trainings und Wohnheimtutoren aus vier Ländern zur Seite. Begleitung von Konfliktgesprächen und Schaffung von neuen Sichtweisen auf beiden Seiten können auf unkomplizierte Weise durch die Beratungsstelle durchgeführt werden.

„Wir möchten die ‚Oberharzer’ bitten, sich der Möglichkeit, aus der Fremde eine neue Heimat zu machen, Interesse an anderen Kulturen und Bräuchen zu haben, zu stellen und dies als eine Bereicherung für die Region anzusehen“, bekräftigt Beraterin Britta Siemann. „Was wäre Clausthal-Zellerfeld ohne die Studierenden, ohne die internationalen Tage, ohne den „Multi-Kulti-Flair“ auf der Roe!!!“

Durch Begegnung könnten alle Seiten profitieren und gegenseitige Akzeptanz lernen. „Gerne sind wir dabei behilflich!“, so das Beraterteam des Studentenwerks.