veröffentlicht am: 24.01.2012 von Christiane Thoroe

Rechtsberatung für Studierende der TU Clausthal

Studierende, die rechtliche Unterstützung brauchen, haben jetzt auch die Möglichkeit, sich kurzfristig von einem ortsansässigen Anwalt beraten zu lassen. Dieser Service wird vom Studentenwerk OstNiedersachsen und dem AStA der TU Clausthal finanziert.

Bisher mussten Studierende zunächst einen Beratungshilfeschein beim zuständigen Amtsgericht (Marktstraße 9) beantragen, bevor sie eine Erstberatung in Anspruch nehmen konnten. Unter bestimmten Umständen lehnt das Gericht die Ausstellung eines solchen Beratungshilfescheins jedoch ab, z.B. aufgrund fehlender Unterlagen oder zu hohem Vermögen. Zudem gibt es immer wieder Situationen, in denen Studierende sehr schnell rechtliche Unterstützung brauchen und somit für die Beantragung beim Amtsgericht keine Zeit bleibt.

In diesen Fällen können sich die Studierenden an die Sozialberaterin des Studentenwerks oder den AStA der TU Clausthal wenden. Diese arbeiten eng mit einer ortsansässigen Anwältin zusammen und können auf unbürokratische Weise eine Erstberatung vermitteln. Falls darüber hinaus noch Bedarf an rechtlicher Beratung besteht, wird die Anwältin klären, ob möglicherweise Prozesskostenbeihilfe beantragt werden sollte.