veröffentlicht am: 22.06.2017 von Petra Syring

Niedersächsische Studentenwerke teilen sich 7 Millionen Euro aus Landeshaushalt für Wohnheimneubau

Die Landesregierung hat in Abstimmung mit der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke über die Verwendung von 7 Millionen Euro aus Mitteln des Landeshaushaltes für den Neubau von Studentenwohnheimen entschieden. Die Gelder verteilen sich auf vier Bauprojekte der Studentenwerke Hannover, Oldenburg, OstNiedersachsen und Osnabrück. Insgesamt sollen so 319 neue Wohnheimplätze entstehen. Die finanzielle Unterstützung liegt somit bei 21.943 Euro pro Platz.

Mit den Geldern aus dem Landeshaushalt stärkt Niedersachsen die Leistungsfähigkeit seiner Studentenwerke und fördert den Erhalt guter Studienbedingungen. „Wir freuen uns über die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Sie helfen den niedersächsischen Studentenwerken, ihrem sozialen Auftrag nachzukommen und bezahlbaren Wohnraum für Studierende zu schaffen“, betont Prof. Dr. Jörg Magull, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke und Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen.

Nach Braunschweig sollen rund 1,4 Millionen Euro für 64 neue Plätze fließen. Sönke Nimz, Geschäftsführer des zuständigen Studentenwerks OstNiedersachsen, bekräftigt, dass nur gezielte Zuschüsse dafür sorgen können, die Mieten für die Studierenden niedrig zu halten: „Wir können nicht günstiger bauen als andere. Wenn wir die Mieten aus sozialen Gründen vergleichsweise niedrig halten wollen, muss also an irgendeiner Stelle subventioniert werden“, so Nimz. Sein Dank geht an die Landtagsabgeordneten, die sich dafür eingesetzt haben, dass es jetzt erstmals seit vielen Jahren wieder nennenswerte Fördermittel für den studentischen Wohnheimbau gibt.

Für die Zukunft erwartet die Arbeitsgemeinschaft eine Erhöhung der finanziellen Unterstützung des Landes, damit weiterer dringend benötigter, bezahlbarer Wohnraum für Studierende entstehen kann.

Über die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke: Die fünf niedersächsischen Studentenwerke Göttingen, Hannover, Oldenburg, Osnabrück und OstNiedersachsen bilden die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke und werden jeweils durch ihre Geschäftsführer vertreten. Die Arbeitsgemeinschaft vertritt die gemeinsamen Belange der Studentenwerke gegenüber dem Land Niedersachsen. Sprecher der Arbeitsgemeinschaft ist Prof. Dr. Jörg Magull, Geschäftsführer des Studentenwerks Göttingen.