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Vor der Studienbewerbung

Bevor Sie sich für ein Studium entscheiden, nutzen Sie die Studienberatungen und Informationstage der Hochschulen.

  • Ist das Studium das, was Sie sich darunter vorstellen?
  • Welche Berufschancen haben Sie mit dem angestrebten Studium?
  • Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es?
  • Welche Bewerbungsmodalitäten gibt es zu beachten?

Studienberatung HBK

Zentrale Studienberatung TU Braunschweig

Zentrale Studienberatung Ostfalia


Besonders für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung ist es wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten es vor Ort gibt, um Unterstützung zu erhalten. Sind die Räumlichkeiten barrierefrei? Muss im Einzelfall eine bauliche Nachrüstung in die Wege geleitet werden? Dazu steht Ihnen in der Regel der/die Behindertenbeauftragte der Hochschulen zur Verfügung. Diese können kleinere notwendige bauliche Änderungen veranlassen oder die Anschaffung von Ausstattungen beantragen.

Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der HBK

Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der TU Braunschweig

Studieren mit Behinderung und chronischer Erkrankung an der Ostfalia

Für Studierende mit Behinderung sind speziell angepasste technische Geräte und Arbeitsmittel häufig eine notwendige Grundlage zur Durchführung des Hochschulstudiums. Viele Studierende mit Behinderungen benötigen u.U. neben technischen Hilfen auch persönliche Assistenzen. Nachrangiger Leistungsträger dieser persönlichen Assistenzen und technischen Mittel ist der Träger der Eingliederungshilfe.

Bezüglich der Bewerbung um einen Studienplatz gibt es für Studieninteressierte mit Behinderung die Möglichkeit, die Zulassungschancen zu verbessern. Zusätzlich zum Zulassungsantrag können folgende Sonderanträge gestellt werden:

  • Antrag auf bevorzugte Berücksichtigung des ersten Studienortwunsches
  • Härtefallantrag für die sofortige Zulassung zum Studium
  • Antrag auf Nachteilsausgleich (Verbesserung der Durchschnittsnote)
  • Antrag auf Nachteilsausgleich (Verbesserung der Wartezeit)

Es gelten jeweils strenge Voraussetzungen.

Genauere Informationen finden Sie auf den Seiten des Deutschen Studentenwerks.

Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten haben einen gesetzlichen Anspruch auf  Nachteilsausgleiche im Studium und bei Prüfungen, um eine chanchengleiche Teilhabe im Studium herzustellen (Maßstab hierbei: keine Überkompensation von Nachteilen). Da die Nachteilsausgleiche immer individuell und situationsbezogen verabredet bzw. über den Prüfungsausschuss beantragt werden müssen (mit Nachweis, i.d.R. ein fachärztliches Attest), kann es keine verbindliche Vorgaben für diese geben.
Es kommt entscheidend darauf an, wie sich die Beeinträchtigung bzw. Behinderung im Studium auswirkt. Neben dem Nachweis der länger andauernden gesundheitlichen Beeinträchtigung müssen Studierende darstellen, wo und in welcher Weise sich die Durchführung des Studiums und/oder der Prüfungen infolge ihrer Beeinträchtigung bzw. Behinderung erschwert und sich dadurch Benachteiligungen gegenüber Mitstudierenden ergeben.

Nachteilsausgleiche sind „angemessene Vorkehrungen“ (vorgesehen von der UN Behindertenrechtskonvention auch für den Bildungsbereich) die die beeinträchtigungsbedingte Benachteiligungen individuell und situationsbezogen ausgleichen.
Durch Modifikation können die zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen in Form und Art der spezifischen, individuellen Situation angepasst werden. Nachteilsausgleiche sind keine Vergünstigungen sondern sollen die beeinträchtigungsbedingte Benachteiligung kompensieren, die Leistungsansprüche werden durch die Nachteilsausgleiche nicht gemindert

Beispielhaft seien erprobte Nachteilsausgleiche genannt: Schreibzeitverlängerung bei Klausuren, Verlängerung von Vorbereitungszeiten bei mündlichen Prüfungen, individuelle Pausenzeiten (einhergehend mit Verlängerung der Bearbeitungszeit), Änderung der Prüfungsform, Prüfungen in separaten Räumen, Modifikationen von Anwesenheitspflichten u.v.m.

Es ist zu empfehlen, sich rechtzeitig zu Beginn des Studiums an den jeweiligen Behindertenbeauftragten der Hochschule (s.o.) oder an die Sozialberatung zu wenden.

 

Um als internationale/r  Studierende/r in Deutschland studieren zu können, müssen Sie einige Voraussetzungen erfüllen. Sie benötigen:

  • gute Deutschkenntnisse
  • eine Hochschulzugangsberechtigung, also ein Zeugnis, mit dem Sie in Ihrem Heimatland zum Studium zugelassen werden können
  • ggf. eine Aufenthaltserlaubnis
  • einen Finanzierungsnachweis
  • den Nachweis einer Krankenversicherung (s. auch Immatrikulation)

Genauere Informationen finden Sie bei den folgenden Institutionen:

Deutsches Studentenwerk

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

International Office HBK

International Office TU Braunschweig

International Office Ostfalia