Einkommensgrenzen

Wenn Sie als Studierende/r Einkommen aus einem Nebenjob haben, kann dies Auswirkungen auf die Familienversicherung sowie BAföG, Kindergeld und (Halb)Waisenrente haben.

  • Familienversicherung
    Um in der kostenfreien Familienversicherung zu bleiben, ist die monatliche Einkommensgrenze von 445 € zu beachten. Bei Verdienst aus einem Minijob erhöht sich die Grenze auf 450 € (vgl. Versicherungen).
  • BAföG
    BAföG-Empfänger dürfen im gesamten Bewilligungszeitraum durch einen Nebenjob (abhängige Beschäftigung) bis zu 5400 € Brutto hinzu verdienen, ohne dass es zur Anrechnung beim BAföG kommt. Auf den Monat gerechnet sind dies durchschnittlich 450 € Brutto. Monatliche Schwankungen sind unproblematisch. Diese Grenze gilt für Singles ohne Kind.
    Weitere Informationen erhalten Sie bei der Abteilung für Studienfinanzierung.
  • Kindergeld
    Ein Erwerbseinkommen spielt beim Kindergeld zunächst keine Rolle. Erst wenn es sich bei dem Studium um eine Zweitausbildung handelt, sollte man die wöchentliche Arbeitszeit im Blick behalten. Eine Zweitausbildung liegt dann vor, wenn vor dem Studium bereits eine Berufsausbildung bzw. ein Erststudium mit erfolgreichem Abschluss absolviert wurde.
    In diesem Fall entfällt der Kindergeldanspruch, wenn Sie einer Erwerbstätigkeit von regelmäßig mehr als 20 Stunden nachgehen (vgl. Werkstudentenregelung). Die Einkommenshöhe ist nicht relevant.
  • (Halb)Waisenrente
    Eine Einkommensanrechnung findet nicht statt.

Eine gute Übersicht bietet auch der Flyer Jobben – eine Kurzinformation für Studierende des DSW.