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      • „… aus der Perspektive der Kinder:  Kinder zeigen ihre Welt“

      mit Fotografie von Kindern aus 6 Ländern

      Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative „Zugvögel“ im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

       

      Kinder aus Peru, Nicaragua, Marokko, Tschechien, Uganda und Togo zeigen ihre Sicht auf ihre Welt: mehr als 500 Bilder umfasst die neue Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative „Zugvögel“ im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.

      Bunt, fröhlich, spontan, ein farbiges Mosaik aus vielen einzelnen Fotografien, so wirkt die Präsentation aus mehr als 500 Einzelbildern im Foyer der Universitätsbibliothek auf den ersten Blick. Und was da in so bunter und fröhlicher Anmutung daher kommt, lohnt die intensivere Betrachtung.

      Das Fotoprojekt startete Ende 2014 bei den Lüneburger „Zugvögeln“ mit einer Idee: Es sollte eine Dokumentation der kindlichen Lebenswelt in Ländern des globalen Südens entstehen, erstellt von den Kindern selbst.

      Es ist ein Experiment, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben will. Kontakte zu jungen „weltwärts-Freiwilligen“ die aktuell im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes im Ausland waren, bereiteten das Projekt vor. 50 Kinder in 6 Ländern beteiligten sich, fotografierten mit den zur Verfügung gestellten Einwegkameras: 20 Bilder für jedes Kind. 20 Bilder, um die eigene Lebenswelt zu dokumentieren. Das ist nicht viel, sicherlich zu wenig, um das, was das Leben ausmacht, in seiner Gesamtheit darstellen zu können.

      In der Summe jedoch eine Flut von Fotografien, fast 1000 Bilder digitalisiertes Fotomaterial, aus dem das Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit den Lüneburger „Zugvögeln“, einem Grafiker und der Arbeitsgruppe Ausstellungsmanagement des Kulturbüros unter Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies eine aussagekräftige Präsentation erarbeitete.

      Das Ergebnis ist seit Semesterstart im Foyer der Bibliothek zu sehen: Eine beeindruckende Dokumentation mit 29 Tafeln, je eine Tafel pro Kind.

      Was zu sehen ist: Fotografien der Familie bei ihren alltäglichen Verrichtungen, spielende Kinder der Umgebung oder in der Schule, das Neugeborene in der Familie, Haustiere, Hunde, Küken oder ein Papagei, Dinge des Alltags, der Herd, Regale in der Wohnung, der Fernsehapparat, zubereitete Speisen oder einer Ansammlung von Schuhen vor der Tür.

      Es sind individuelle Blickwinkel der Kinder, sie halten spontan den Augenblick fest. Bilder, die zeigen, was ihnen wichtig ist. Fotografien, die sicherlich nicht repräsentative und allgemeingültige Aussagen treffen, aus dem Abstand betrachtet ein buntes, vielgestaltiges Mosaik. Beim genaueren Hinschauen ein kleiner, intimer Einblick, den die Kinder in ihr Leben gewähren: direkt und unmittelbar, bezaubernd und anrührend.

       

      Das Fotoprojekt wurde initiiert und vorbereitet von der studentischen Initiative „Zugvögel e.V.“, einer Lüneburger Regionalgruppe des bundesweit aktiven Vereins, der sich besonders mit der Organisation von Freiwilligendiensten für junge Menschen aus Ländern des Globalen Südens für einen interkulturellen Süd-Nord-Austausch einsetzt.     www.zugvögel.org

      Die Kinder aus den verschiedenen Ländern stellten ihr Fotomaterial für eine Ausstellung zur Verfügung.

      Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete mit einer Gruppe aus dem Seminar „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies die Präsentation für das Foyer der Universitätsbibliothek.

       

      Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg ist vom 7. April bis 30. Mai 2016 im Erdgeschoss und oben auf der Galerie zu sehen.

       

      Beim Mosaik-Festival am 20. April um 20 Uhr: Gespräch mit den „Zugvögeln“ in der Ausstellung.

       

      Kontakt und Informationen:

      Kulturbüro des Studentenwerks
      Claudia Jonischkies

      Tel: 04131 – 78 96 321
      kultur.lg@stw-on.de
      www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

       

      • „Detroit. Ruinen“, Fotografie von Antonia Mahler

      Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks an der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg

      Ein Abgesang: Detroit, einst das Herz der US-Industrie und eine der reichsten Städte der Welt ist heute eine Stadt im bodenlosen Fall mit einer enormen Konzentration von Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität, entvölkert bis auf die Hälfte seiner einstigen Bevölkerungszahl.

      Ab 22. April zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks an der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg eine Ausstellung mit mehr als 30 großformatigen Fotografien: Detroit. Ruinen

      Ein Auslandsaufenthalt in den USA, ein Praktikum in Detroit: Chance für Antonia Mahler, zu der Zeit im Master Studiengang „Management & Marketing“ der Universität in Lüneburg, fachrelevante Auslandserfahrungen zu sammeln. Und mehr als das, der Aufenthalt in Detroit berührt auf besondere Weise, eine Auseinandersetzung mit Stadt und Geschichte beginnt. Fotos entstehen, sie forschen dem Verfall des früheren Glanzes nach.

      Mit Fotoapparat und Stativ dokumentiert Antonia Mahler die dystopischen Szenerien der Stadt:

      Ruinen der Gebäude, die Detroit einst berühmt machten, wie das 1913 gebaute „Michigan Central Station“, das nach einem Brand 2009 zerstörte „Easttown Theatre“, die Ruinen des „Lee Plaza“, der ehemals nobelsten Appartementanlage der Stadt oder das „Michigan Theatre“, das kurz nach seiner Schließung in ein Parkhaus umfunktioniert wurde – nur noch der Stuck an der Decke reflektiert den ehemaligen Glanz.

      In einer der ehemals reichsten Städte der Welt blieben nur noch Ruinen vom früheren Prunk. Freistehende Fassaden von Hochhäusern als Mahnmale einer vergangenen Zeit, Bäume durchwachsen zerfallende Hausmauern, Strassen sind von Sträuchern und Gras überwuchert.

      Und wurden einst die modernsten und luxuriösesten Autos in der „Packard Plant“ hergestellt, wird dieses 15 Hektar große Areal die größte verlassene Fabrik der Welt: Drehort nun für apokalyptische Filme wie „Transformers“.

       

      Stichwort Detroit:

      Mit dem rasanten Aufbau der Automobilindustrie begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Detroits schneller Aufstieg zum führenden Standort der US-Automobilproduktion. Die “Großen Drei” – Chrysler, Ford, General Motors – schufen die Autostadt schlechthin, machten Detroit zu einer der reichsten Städte der Welt – und seine Architektur spiegelte den Reichtum wider: modernste Fabrikanlagen mit Fließbandfertigung, elegante Villen, prunkvolle Theater, Kinopaläste und Warenhäuser säumten die Straßen, der öffentliche Verkehr und vor allem das Aufkommen des Automobils formten die moderne Stadt.

      Ein Zentrum des modernen Kapitalismus, Welthauptstadt des Automobilbaus, Mythos und Symbol amerikanischen Fortschritts.

      Wenige Jahrzehnte später, in den 50er/60er Jahren, kippt die Situation.

      Die „Motor City Detroit“, einst Mythos und Symbol amerikanischen Fortschritts, steht heute für das ökonomische und soziale Scheitern einer Großstadt. Die Gründe hierfür werden in den ökonomischen Problemen der Automobilindustrie gesehen. Autokonzerne, die einst massenhaft Arbeitsplätze boten, gaben nach und nach Detroit als Produktionsstandort auf, hinzu kamen ungelöste ethnische Konflikte, die Abwanderung wohlhabender Bevölkerungsschichten und nicht zuletzt gravierende politische Versäumnisse. Eine Entwicklung, die mit dem Konkurs von General Motors 2009 und dem finanziellen Bankrott der Stadt 2013 weitere Tiefpunkte fand.

      Innerhalb von einem halben Jahrhundert verlor Detroit, einst mit über zwei Millionen Einwohnern viertgrößte Stadt der USA, fast eine Million Menschen und damit die Hälfte seiner Bevölkerung.

      Ruinen stillgelegter Fabriken, leerstehende Hochhäuser, verlassene Villen, Theater und Kirchen prägen heute das Stadtbild. Ein Drittel der gesamten Stadtfläche gelten inzwischen als unbewohnbar, zahllose Gebäude wurden abgerissen, einige Tausend Gebäude, davon ca. 80.000 Einfamilienhäuser stehen leer: verlassen, verschlossen, verfallen.

      Vorbereitet wurde die Präsentation im Rahmen des studienbegleitenden Seminars „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks.

       

      Die Präsentation in der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg, ist vom 22. April bis 14. Oktober 2016 zu sehen.

      Mo bis Fr 8 – 18 Uhr

       

      Kontakt und Informationen:

      Kulturbüro des Studentenwerks
      Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

      Tel: 04131 – 78 96 321
      kultur.lg@stw-on.de
      jonischkies@leuphana.de

      www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

       

      • „no borders – keine Grenzen“

      Malerei von dem indischen Künstler Ramani Narayan

       

      Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im International Office auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.

      Die Präsentation ist vom 8. Februar bis 30. Juni 2016 zu den Öffnungszeiten im International Office, Leuphana Universität Lüneburg, Scharnhorststr. 1, Gebäude 4 zu sehen.

      Ramani Narayan: ram-art@gmx.de

       

      Kontakt und Informationen:

      Kulturbüro des Studentenwerks
      Claudia Jonischkies

      Tel: 04131 – 78 96 321
      kultur.lg@stw-on.de
      www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

       

      • „Lampedusa _ Schiffsfriedhof“

      Fotografie von Katriona Dannenberg und Anja Matz

       

      Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Kooperation mit dem AStA-Antirassismus-Referat im Service Center des Studentenwerks.

      Eine neue Ausstellung im Service Center des Studentenwerks: der Schiffsfriedhof von Lampedusa, eine Reihe von über 30 großformatigen Fotografien. Schiffe, Schiffswracks, leuchtend blau wie der sommerliche Himmel über der Mittelmeerlandschaft.

      Was zunächst wie melancholische Blicke auf pittoreske Szenerie wirkt, entwickelt unversehens eine ganz andere Qualität.

      Die Bilder zeigen einen Schiffsfriedhof.

      Den Schiffsfriedhof von Lampedusa.

       

      Kontakt und Informationen:

      Kulturbüro des Studentenwerks
      Claudia Jonischkies

      Tel: 04131 – 78 96 321
      kultur.lg@stw-on.de
      www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

       

      • „Skulptur. Malerei. Übungen“

      Arbeiten von Studierenden aus studienbegleitenden Workshops des Kulturbüros.

      Eine Ausstellung im ServiceCenter des Studentenwerks in Lüneburg.

       

      Mit intensiven, leuchtenden Farben geht es ins Sommersemester.

      Vom 9. Mai bis 31. August 2016 zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks die Ausstellung „Skulptur. Malerei. Übungen“ mit Ergebnissen aus dem Projekt „Studierende arbeiten mit Künstlern/-innen“.

      Vorangegangen waren zwei studienbegleitende Workshops für Studierende mit zwei sehr unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten: Das Thema „Farbe“ im Mittelpunkt, ein Workshop zur abstrakten Malerei mit Acrylfarben auf Leinwand, geleitet von der Künstlerin und Malerin Gabriele Nafisa Klipstein. Zum Thema „Skulpturen aus Stein – en plein air“, ein Workshop mit Hammer, Meißel und Kalksandsteinblöcken, dem tradtionellen Bildhauermaterial mit dem Künstler/ Bildhauer Ivo Gohsmann.

      Beide, Gabriele Nafisa Klipstein und Ivo Gohsmann, arbeiten freischaffend als professionelle Künstler/Künstlerin, beide haben ein Studium an einer Hochschule abgeschlossen und bringen langjährige Erfahrungen in der künstlerischen Vermittlung mit: Hervorragende Voraussetzungen für eine intensive gestalterische Auseinandersetzung mit den Studierenden aus den unterschiedlichen Studienrichtungen der Leupana Universität.

      Die Ergebnisse der beiden Workshops werden jetzt im Sommersemester in einer umfassenden Präsentation im ServiceCenter des Studentenwerks in Lüneburg gezeigt. Zu sehen sind 12 Skulpturen aus den naturweißen Rohblöcken des Kalksandsteins und über 40 abstrakte in leuchtenden Acrylfarben gemalte Bilder auf Leinwand. Eine intensive individuelle Auseinandersetzung der Studierenden mit gestalterischen Themen, künstlerischen Verfahren und künstlerischem Ausdruck.

      Das Kulturbüro mit Kulturreferentin Claudia Jonischkies organisiert die Workshopreihen und kuratiert mit Studierenden in Arbeitsgruppen „Ausstellungsmanagement“ die Präsentationen.

       

      Kontakt und Informationen:

      Kulturbüro des Studentenwerks
      Claudia Jonischkies

      Tel: 04131 – 78 96 321
      kultur.lg@stw-on.de
      www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg