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      • „sans carte – ohne Landkarte“

      Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg und an der Université 3 Jean Moulin in Lyon.

       

      Mit Rucksack, Foto-/Videokamera und Skizzenbuch – aber ohne Landkarte, weder auf Papier noch auf dem Smartphone. Eine Reise aufs Geratewohl, der Versuch, die Welt mit anderen Augen zu sehen, das war der Ausgangspunkt zweier Studentinnen, der Französin Manon Le Hir und der Deutschen Stella Schalamon im Jahr 2016.

      „Eine siebenwöchige Reise durch Laos und Vietnam mit einem leeren Heft, einem Stift und der Vorstellungskraft der Menschen, die wir treffen, als einzige Hilfsmittel, um uns zu orientieren. Eine Reise ohne Karte, getragen von unserer Entdeckerlust, ein Abenteuer über Grenzen hinweg.“

      Von der Reise mitgebracht: ein Vielzahl kurzer Videosequenzen, Fotografien von Menschen, Dörfern, Städten, Landschaften, dazu kurze Tagebucheintragungen in Deutsch/ Französisch – und ein Skizzenbuch voller skizzierter Wegbeschreibungen hilfsbereiter Menschen aus Laos und Vietnam.

       

      Die im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg ab Donnerstag, 9. November zu sehende Ausstellung „Sans carte – ohne Landkarte“ dokumentiert diese Reise in einem ungewöhnlichen Arrangement: Eine  Dokumentation auf 19 Präsentationstafeln mit Skizzen, Texten in Deutsch und Französisch, mehr als 100 Fotografien und 80 QR-Codes.  Einmal angetippt, spielt das Smartphone Kurz-Videos der betreffenden Station auf der Reise durch Laos und Vietnam.

      So verfolgen Besucherinnen und Besucher parallel auf verschiedenen medialen und sprachlichen Ebenen eine Reise nach, die ihr Ziel kennt, aber nicht ihren Weg:

      Skizzenbuchseiten mit den zweisprachigen, deutsch-französischen Tagebucheintragungen dokumentieren und kommentieren Begegnungen mit Menschen, Fotoserien beschreiben Landschaften, Dörfer und Städte und Kurzvideos in Französisch, Englisch und Deutsch erzählen Geschichten mal dokumentarisch, mal in spielerisch inszenierten Sequenzen.

       

      Dazu Manon Le Hir und Stella Schalamon:

      „Karten beeinflussen unsere Sicht auf die Welt, unser Verständnis der Welt. Sie zeigen uns eine soziale Realität, eine territoriale Konstruktion, die so in der Natur nicht vorkommt. Die Linie, die Frankreich und Deutschland auf der Karte voneinander abgrenzt, existiert nicht, wenn man vom Flugzeug aus auf die beiden Länder hinunter blickt. Karten sind geopolitisch, sie repräsentieren Territorien. Und wenn wir jetzt ohne Karte reisen? Werden wir die Welt anders sehen?“

       

      Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg wurde vom Kulturbüro des Studentenwerks gemeinsam mit den beiden Studentinnen, Manon Le Hir von der Leuphana Universität Lüneburg, Stella Schalamon, Universität der Künste Berlin und einer studentischen Arbeitsgruppe des Seminars „Ausstellungsmanagement“  unter Leitung von Claudia Jonischkies erarbeitet.

       

      Die Ausstellung ist vom 9. November 2017 bis 31. Januar 2018, Montag bis Sonntag von 10 – 20 Uhr im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen.

       

      Zeitgleich wird die Ausstellung, die in zweifacher Ausführung mit finanzieller Unterstützung des DFJW (Deutsch Französischen Jugendwerks) realisiert werden konnte, in der Université 3 Jean Moulin in Lyon präsentiert.

      Das Ausstellungsprojekt ist damit zugleich Auftakt einer deutsch-französischen Kooperation zwischen dem Kulturbüro Lüneburg des Studentenwerks OstNiedersachsen und dem Service Culturel du CROUS de Lyon, einer den deutschen Studentenwerken entsprechenden Einrichtung an den Universitäten Frankreichs.

       

      Für Rundgänge durch die Ausstellung und Informationen über das Projekt steht das Kulturbüro gern zur Verfügung.

       

      Kontakt und Informationen:

      Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL

      Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen

       

      kultur.lg@stw-on.de

      www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

      www.stw-on.de/lueneburg/kultur

       

      • Pierre Feuille Ciseaux

      Schere Stein Papier  -  a mapterien documentary

      Ein Film von Manon Le Hir und Stella Schalamon

       

      Montag, 11. Dezember, 18.30 Uhr im Plan B

      Campus Leuphana Universität Lüneburg, Gebäude 9 (1. Stock, beim AStA)

       

      Eine Veranstaltung des Kulturbüros des Studentenwerks in Kooperation mit dem AStA – UniKino.

      Im Anschluss Diskussion mit den Autorinnen und Rundgang durch die Ausstellung.

       

      „ « You should really get a map », war die Reaktion der ersten Person, die wir an unserem ersten Abend in Hanoi nach dem Weg fragten. Wir waren gerade erst nach 30 Stunden Flug von Paris über Katar und China  in der Stadt angekommen.

      Als wir da so verloren in den Straßen der vietnamesischen Hauptstadt herumirrten, die schweren Rucksäcke auf dem Rücken, dieses noch nicht greifbare Projekt vor uns, da kamen schon gewisse Zweifel auf. Werden wir uns irgendwie durchschlagen können? Werden wir einen Platz zum Schlafen finden? Werden wir wirklich reisen können, über Landesgrenzen hinweg, von Region zu Region, von Stadt zu Stadt?“ (*)

      Mit Rucksack, Foto-/Videokamera und Skizzenbuch – aber ohne Landkarte, weder auf dem Papier noch auf dem Smartphone. Eine Reise aufs Geratewohl, der Versuch, die Welt mit anderen Augen zu sehen, das war der Ausgangspunkt der Französin Manon Le Hir, Studentin an der Leuphana Universität Lüneburg und der Deutschen Stella Schalamon, Universität der Künste Berlin.

      „Eine siebenwöchige Reise durch Laos und Vietnam mit einem leeren Heft, einem Stift und der Vorstellungskraft der Menschen, die wir treffen, als einzige Hilfsmittel, um uns zu orientieren. Eine Reise ohne Karte, getragen von unserer Entdeckerlust, ein Abenteuer über Grenzen hinweg.

      Pierre Feuille Ciseaux _ Schere Stein Papier“ ist die Geschichte einer Reise, es ist der Name eines Films, einer Dokumentation genauer gesagt. Es ist der Name eines Projekts, einer Idee, einer Sehnsucht, aber es ist vor allem auch der Name eines Abenteuers. Und, fast hätten wir es vergessen, es ist natürlich auch der Name eines Spiels, das wir spielten, als wir klein waren.“ (*)

       

      Begleitend zur Ausstellung „sans carte _ ohne Landkarte“, die vom  1. November bis 31. Januar 2018 im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen ist, zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks in Kooperation mit dem AStA – UniKino den deutsch-französischen Film „Pierre Feuille Ciseaux“ der beiden Studentinnen Manon Le Hir und Stella Schalamon.

      Parallel wird die Ausstellung, die in zweifacher Ausführung mit finanzieller Unterstützung des DFJW (Deutsch Französischen Jugendwerks) realisiert werden konnte, zusammen mit dem Film im Wintersemester in der Université 3 Jean Moulin in Lyon präsentiert.

      Das Ausstellungsprojekt ist damit zugleich Auftakt einer deutsch-französischen Kooperation zwischen dem Kulturbüro Lüneburg des Studentenwerks OstNiedersachsen und dem Service Culturel du CROUS de Lyon, einer den deutschen Studentenwerken entsprechenden Einrichtung an den Universitäten Frankreichs.

       

      Manon Le Hir und Stella Schalamon

      (*) siehe: www.pierrefeuilleciseauxsite.wordpress.com

       

      Kontakt AStA UniKino:

      https://www.asta-lueneburg.de/referate/kino/ueber-uns-2/

      www.facebook.com/unikino.lueneburg

       

      Kontakt:

      Kulturbüro Studentenwerk

      Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL

      04131/ 78 96 321

      kultur.lg@stw-on.de

      www.stw-on.de/lueneburg/kultur

       

      • „stencils“

      Ausstellung von Studierenden aus dem Studiengang Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Suderburg.

      8. Januar bis 31. Mai 2018

       

      Graffiti sind in Städten allgegenwärtig, bedecken oft alle erreichbaren Flächen städtischer Räume. Vieles davon: bestenfalls belanglos. Manches darunter aber tatsächlich Street Art, genuiner Ausdruck widerspenstiger urbaner Kultur.

      Viele Graffiti entstehen als Stencils: mithilfe von Schablonen aus unterschiedlichem Material werden die Motive gesprüht oder getupft. Das ist beliebig oft wiederholbar und geht sehr schnell. So tauchen die häufig relativ kleinen Stencil-Motive in der Regel nicht nur einmal auf, sondern in manchen Städten mit einer aktiven Graffiti-Szene begegnet man ihnen immer wieder, oft mit viel Witz an besonderen Stellen platziert.

      Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule Suderburg haben in der Lehrveranstaltung Wahrnehmung – Kultur – Praxis unter der Leitung von Michael Koeppen Graffiti nicht nur in der Theorie als ästhetisches Medium zwischen Subkultur und Mainstream analysiert, sondern selbst in praktisch gestalterischen Prozessen Stencils produziert und gesprüht, nicht auf Wände, aber auf Papier.

      Nach einer grundlegenden Einführung in Bildsprache, Bildgestaltung und Layout entwickelten die Studierenden eigene Bilderfindungen, die sie gezielt in Stencils umsetzten.

      Die Studierenden bearbeiteten Motive aus der Kunstgeschichte, gefundene Bilder/ Fotografien oder selbst gefertigte Fotos, entwickelten und realisierten daraus ganz individuell eigene Bildideen, die sie in Bildschablonen umsetzten, und sprühten. Verblüffend dabei war, wie sich zunächst vertraute Vorlagen in diesem Prozess mehr und mehr zu Bildern verselbständigten und ein ästhetisches Eigenleben entfalteten.

      Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten wurde auf Papier übertragen/ gesprayt und – für Graffiti eher unüblich – eingerahmt: zu sehen im Service Center des Studentenwerks in Lüneburg, Munstermannskamp, 8. Januar bis 31. Mai 2018, Montag bis Freitag von 9 – 15 Uhr im Erd- und Obergeschoss.

       

      Kontakt und Informationen:

      Kulturbüro des Studentenwerks
      Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

      Tel: 04131 – 78 96 321
      kultur.lg@stw-on.de