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  • „ich natürlich, oder?!“

Ausstellung zu deutschsprachigen Literaturnobelpreisträger und –preisträgerinnen im Bibliotheksfoyer der Leuphana Universität Lüneburg.

 

Dreizehn deutschsprachige Literaturnobelpreisträger und -preisträgerinnen sind Thema der neuen Ausstellung, die vom Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit der Literarischen Gesellschaft Lüneburg e.V. im Foyer der Universitätsbibliothek in den Sommermonaten gezeigt  wird.

„ich natürlich, oder ?!“ Das soll im Jahr 1981 Gabriel Garcia Márquez einem Journalisten am Tag der Verleihung des Nobelpreises für Literatur auf die Frage geantwortet habe, ob er wisse, wer der diesjährige Preisträger sei. Doch Márquez‘ Freude war verfrüht. Nicht er wurde gewählt, sondern Elias Canetti, einer der dreizehn deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, denen die Stockholmer Nobel-Stiftung diese hohe Auszeichnung von 1901 bis heute zuerkannt hat.

Márquez Enttäuschung dauerte indes nicht allzu lange. Denn bereits im Folgejahr erhielt er als erster Kolumbianer den Literaturnobelpreis.

13 deutschsprachige Nobelpreisträger und -preisträgerinnen für Literatur  – wer waren die eigentlich?

Die jüngeren von ihnen sind oft in Erinnerung: Herta Müller 2009, Elfriede Jelinek im Jahre 2004 und Günter Grass 1999.  Ebenso Heinrich Böll (1972) und Hermann Hesse (1946) fallen einigen Studierenden noch spontan ein; vielleicht auch noch Gerhart Hauptmann (1912). Aber die komplette Liste bekommt kaum einer oder eine der befragten Studenten und Studentinnen zusammen.

Ein guter Grund für das Kulturbüro des Studentenwerks, zusammen mit Hannelore Krome, Vorsitzende der Literarischen Gesellschaft Lüneburg die Wanderausstellung der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. mit Sitz in Berlin  in die Leuphana Universität nach Lüneburg zu holen und den vielen nicht nur studentischen Besuchern und Besucherinnen der Universitätsbilbiothek zur präsentieren.

Ergänzend zu den 16 Schaubildern werden in zwei Vitrinen über 50 Werke der ausgezeichneten Autoren und Autorinnen -  teils aus privatem teils aus dem Bestand der Universitätsbibliothek – gezeigt.

Der Nobelpreis für Literatur ist die weltweit höchste Ehrung, die einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller zuerkannt werden kann. Während in den ersten Jahren der über einhundertjährigen Verleihungsgeschichte vor allem die klassische Meisterschaft preiswürdig war, wählte die Schwedische Akademie nach dem Zweiten Weltkrieg oft die so genannten Bahnbrecher der Literatur. Die Ausstellung versucht daher, das Spanungsfeld von literarischer Qualität und den sich wandelnden Rezeptionsbedingungen zu spiegeln.

 

Die Ausstellung „ich natürlich, oder?!“  ist vom 18. Juli  bis 30. September 2013 im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg zu sehen.

Mo bis Fr  8.30 – 21  Uhr

Rundgang und Gespräch in der Ausstellung: Freitag, 27. September, 18.30 Uhr

Informationen: Literarische Gesellschaft Lüneburg, e.V.,  Hannelore Krome; www.ligelue.de

 

Kontakt:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies, Tel: 04131- 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

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  • “… raus aus der Schublade!”

Ein Ausstellungsprojekt mit Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg im Foyer der Universitätsbibliothek

 

18. März – 30. April 2013

Mo bis Fr 8.30 – 23  Uhr,  Sa und So 10 – 18 Uhr

Leuphana Universität Lüneburg, Foyer der Bibliothek

Gespräch und Rundgang durch die Ausstellung: Mittwoch, 3. April, 16 Uhr

„… raus aus der Schublade!“ – so startete zu Beginn des Wintersemesters ein neues Projekt des Kulturbüros unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks.

Aufgerufen waren Studierende aller Studiengänge, ob Wirtschafts- oder Umweltwissenschaften, Lehramt oder Kulturwissenschaften, sich an einem ganz besonderen Ausstellungsprojekt zu beteiligen: eigene künstlerisch-gestalterischen Arbeiten, neben dem Studium entstanden, aus dem Privaten heraus in die Öffentlichkeit zu bringen.

12 Studentinnen und Studenten aus verschiedenen Studiengängen beteiligten sich. Jetzt sind pünktlich zu Beginn des Sommersemesters die Ergebnisse eines intensiven Arbeitsprozesses in einer umfangreichen Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität zu sehen:

Acryl- und Ölmalerei in großen Formaten auf Leinwand von Nikolai Djatschenko, Fabio Michalak und Juliane Saß,  kleinformatige, persönliche Skizzenbücher, gezeichnete und gemalte Reisetagebücher eines Israel-Jahres von Luisa Forck, Grafiken und Materialcollagen zum Thema „Bienen“ von Lisa Mordhorst, vielfältige Serien von Fotografien über Portraits bis Natur-Makroaufnahmen.

Das breite Spektrum an künstlerischen Arbeiten demonstriert ausdrucksvoll das vielfältige kreative Potential der Studierenden. Und es ist nicht nur die Lust am Malen, Zeichnen und Fotografieren: Die Ausstellung spricht von dem ernsthaften Bemühen der Studenten und Studentinnen auch aus den nicht kulturgeprägten Studiengängen, sich gestalterisch mit Themen auseinander zu setzen, die „am Herzen liegen“, die eigene Perspektive des Sehens und Erlebens festzuhalten.

Mit der Ausstellung zeigen Studierende hier das Medium ihrer Bildsprache als ganz persönliches Ausdrucksmittel in einem aktiv in die (Hochschul-)Öffentlichkeit gerichteten Dialog.

Eingebettet wurde das Projekt in das studienbegleitende Seminar „Ausstellungsmanagement“, geleitet von Claudia Jonischkies mit den studentischen Tutorinnen Yanti Soerjana und Juliane Saß, das regelmäßig jedes Semester angeboten wird. In Projektgruppen bereitet es die Ausstellungen im Foyer der Universitätsbibliothek, in der Mensa, im International Office und Methodenzentrum vor.

Die an dem Ausstellungsprojekt beteiligten Studentinnen und Studenten:

Antonia Mahler, Elisa Bracht, Fabio Michalak, Juliane Saß, Karen Wetzer, Lara Manukyan, Lisa Mordhorst, Luisa Lisanne Forck, Nikolai Djatschenko, Sophie Haw, Tsany Ratna Dewi, Yanti Bianca Soerjana.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,  ist vom 18. März bis zum 6. Mai zu sehen.

Mo bis Fr 8.30 – 20 Uhr; Sa und So 10 – 20 Uhr

Mittwoch, 3. April, 16 Uhr: Gespräch und Rundgang durch die Ausstellung

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

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  • „Street Art [1]“ und „Street Art [2]“

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Universitätsbibliothek und in der Mensa Unicampus.

Street Art, das ist inzwischen eine anerkannte Form der Kunst im öffentlichen Raum. Anders als bei den sonst allgegenwärtigen Tags nächtlicher Sprayer als grafischen Markierungszeichen geht es hier um Bilderfindungen. Und diese Bilder beziehen ihre Wirkung aus der unmittelbaren physischen Bindung an den urbanen Raum.

Vom 16. Juni an ist nun im Foyer der Bibliothek eine neue Ausstellung zu sehen: „Street Art [1]“ als erste Serie von 30 großformatigen Fotografien, die die Studentinnen Anna-Lena Sender, Nora Sophie Schröder, Claudia Jochim und die Projektgruppe des Seminars Ausstellungsmanagement unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks präsentieren.

Es sind Fotografien, die verschiedene Formen der Street Art aus den Großstädten Athen, New York, Berlin und Städten Südfrankreichs dokumentieren.

Die Serien von Fotografien in der Ausstellung zeigen die Vielfalt der Street Art im urbanen Raum: Dabei weniger die großflächigen monumentalen Wandmalereien, vergleichbar den

„Murals“, die oft als Auftragsarbeit ganze Hausfassaden im öffentlichen Raum gestalten und mit sozialkritischen Inhalten wirken – wie etwa die Arbeiten internationaler Künstler und Künstlerinnen der Street Art Szene, die zur Startwoche im Jahr 2009 in die Stadt Lüneburg eingeladen wurden.

Die Dokumentation zeigt eher die kleineren, unscheinbareren Arbeiten:

„Stencils“, bei der mit Hilfe von Schablonen das jeweilige Bild aufgesprüht wird, „Sticker“, eine Spielart, bei der Aufkleber im öffentlichen Raum, vorzugsweise an Hauswänden, Schildern, etc. angebracht werden, „Paste-ups“, den mit Kleister oder Leim auf Hauswänden und Mauern aufgezogenen plakatartig gestalteten Bildern.

Hier sind es oft kleinformatige Zeichnungen oder Schablonenbilder, die das jeweilige Gebäude oder auch die Materialität der verwitternden Mauern mit abblätternder Farbe, Rissen im Mauerwerk oder freiliegender Verkabelung in feinsinnigen Anspielungen in die Gestaltung mit einbeziehen.

Die Einordnung zwischen akzeptierter Street Art und unerlaubter Verunzierung bleibt dabei immer fließend: Straßenkunst, die charakteristisch für den Ort, direkt auf ihn bezogen ist, wie Graffiti und Wandmalereien auf Resten der Berliner Mauer,  Äußerungen mit politischem Bezug aus Athen oder die spielerisch mit diffizilem Witz eher unscheinbar, wie im Vorübergehen entstandenen Wandbilder aus Südfrankreich.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,  ist vom 16. Mai bis 28. Juni 2013 zu sehen.

Mo bis Fr 8.30 – 20 Uhr; Sa und So 10 – 18 Uhr

„Street Art [2]“, die Präsentation in der Mensa auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,  ist vom 5. Juni bis 28. Oktober 2013 zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks, Claudia Jonischkies,

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

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  • „Anthotypes“

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im International Office der Leuphana Universität

Grasgrüne, blauviolette oder leuchtend rotschattierte Fotodrucke zeigt das Kulturbüro im International Office auf dem Campus der Leuphana Universität, Arbeiten von Studierenden aus dem Seminar „zwischen Kunst und Naturwissenschaften“ unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks. Den Anstoß zu diesem ungewöhnlichen Projekt gab die neuseeländische Künstlerin und Fotografin, Rosemarie Horn, die auf Einladung des Kulturbüros die experimentelle Fototechnik den Studierenden der Leuphana Universität in einem Workshop vorstellte.

Zu sehen ist eine Vielzahl von verschiedenen mit farbigen Pflanzensäften von Mangold, Spinat, Rotkohl, Roter Bete oder Petersilie eingefärbten Papieren, auf die ein fotografisches Bild projiziert wurde, in der Anmutung von Aquarellen und zugleich der Zeichengenauigkeit von Fotografien.

Die auf den kleinformatigen Blättern erscheinenden Bilder von Menschen, Landschaften, Architektur, Straßenszenen wirken wie flüchtige Gedankenfetzen, Traumbilder: das verblassende Holzpferd eines Karussells, eine mächtige Baumkrone, eine Marienstatue, ein Heiligenbild, das wie eine Erscheinung auftaucht und wieder verschwindet.

Die Bilder kommunizieren Prozesse der Vergänglichkeit, Assoziationen einer anderen Realität, kaum dass sie da sind, schon wieder verblichen.

Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Ergebnisse der im Seminar mit den Studierenden erarbeiteten experimentellen und dabei besonders naturbezogenen Fototechnik, die Naturwissenschaftliche Phänomene für eine künstlerische Umsetzung nutzt.

Der Begriff „Anthotypie“ ist griechischen Worten entlehnt: übersetzt bedeutet er so viel wie „Blütendruck“. Die Serien beruhen auf der Wirkung der Photosynthese, der Einwirkung von Sonnenlicht auf die Licht absorbierenden Farbstoffe der Pflanze, wie das Chlorophyll. So wie die klassische Photographie Silbersalze verwendete, wird hier eine Technik der Fotografie mit pflanzlicher Photosynthese als Medium der Bildentstehung entwickelt.

Die Präsentation im International Office, Gebäude 4 auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 16. Juli bis 20. November 2013 zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks, Claudia Jonischkies,

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

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1. Februar – 31. Mai

Mo bis Do 9 – 16  Uhr,  Fr 9 – 14 Uhr

ServiceCenter des Studentenwerks, Munstermannskamp 3

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Fotografie von Studierenden aus dem Projekt  „Fotografie – Medium zwischen Dokumentation und Manipulation im Komplementärstudium

Mensa des Studentenwerks, Campus Leuphana Universität

bis 24. Mai 2013

Mo bis Do 9  – 18 Uhr,  Fr 9 – 14  Uhr

 

ServiceCenter des Studentenwerks, Munstermannskamp 3, Lüneburg

3. Juni – 15. September 2013

Mo bis Do 9 – 16 Uhr, Fr 9 – 14 Uhr

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  • “experimentelle Chromatographie”

Ästhetisch-gestalterische Übungen aus dem studienbegleitenden Projekt “zwischen Kunst und Wissenschaft”,

Leitung Claudia Jonischkies

 

22. April – 15. Juli 2013

Leuphana Universität Lüneburg, Methodenzentrum, Gebäude C 4

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Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia G. Jonischkies

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de