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“Skizzenbuch (2) –  Tagebuch eines Sommers”

im International Office der Leuphana Universität

 

Die Ausstellung des Kulturbüros  ist vom 1. August bis 24. November 2014 im International Office, Gebäude 4, Unicampus Scharnhorststr. 1 zu sehen.

 

Öffnungszeiten des International Office:

Di, Mi, Do 10 – 12.30 Uhr; Mi 14 – 16 Uhr

http://www.leuphana.de/services/io.html

 

Kontakt und Informationen:

 

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

 

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

 

„Skizzenbuch (2) –  Tagebuch eines Sommers“

Skizze, Zeichnung, Malerei aus dem Workshop „Skizzenbuch“ des Kulturbüros

 

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek.

 

Tagebuch einmal ganz anders, nicht geschrieben, sondern gezeichnet und gemalt. 16 Studierende aus verschiedenen Fachbereichen der Leupnana Universität arbeiteten mit an dem Kunstprojekt „Skizzenbuch – Tagebuch eines Sommers“ unter der Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies.

Und hierum geht es: Zu lernen, Gedanken in Bilder zu fassen, statt in Worte. Sich mit Stift und Pinsel auszudrücken. Realität an der eigenen Wahrnehmung zu spiegeln.

Gleich am Anfang stand die Ermunterung, jeden Tag zu skizzieren und zu zeichnen. Spielerisch und nebenbei, in den Tagesablauf integriert, Situationen, Gedanken, Stimmungen, Begebenheiten festzuhalten mit Farbe, Stift und Pinsel, auf dem Unicampus, im Bus oder der Bahn, in der Vorlesung oder in der Pause auf der Mensawiese, abends in der WG oder bei gemeinsamen Treffen mit FreundInnen in der Kneipe … .

Begleitet wurde das Projekt von der studentischen Tutorin, Luisa-Lisanne Forck. Neben regelmäßigen Arbeitstreffen mit Gruppen- oder Einzelkorrektur zu gestalterischen Fragen, gab es professionellen künstlerischen Input von der Künstlerin Gudrun Jakubeit an zwei Workshop Nachmittagen.

Eine Auswahl der Zeichnungen mit 112 Einzelbildern ist jetzt in einer eigens zusammengestellten Präsentation im Foyer der Bibliothek zu sehen.

Die Studierenden zeichneten und malen ihr ganz persönliches Tagebuch. Skizzenbücher gefüllt mit Skizzen und Zeichnungen dokumentieren die täglichen Begebenheiten, Eindrücke und Erfahrungen. So spiegeln sich direkt und unmittelbar in jedem Tagebuch der eigene, individuelle Zugang wider, sehr persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Stimmungen. Bemerkenswert dabei, wie sich in jedem Buch von Seite zu Seite die individuelle „Handschrift“ des Zeichnens entwickelt.

Das Aufzeichnen der Gedanken in Bildern war eine ganz neue Erfahrung für die beteiligten Studierenden, die Annäherung an eine individuell sehr bereichernde Möglichkeit der Kommunikation, Gesehenes und Erfahrens festzuhalten, zu dokumentieren und mitzuteilen. Es sind Bücher – so drückte es eine der Studentinnen aus – voller Augenblicke.  Jede Seite ein besonderer Tag.

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 28. Mai bis 14. Juli 2014 zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

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„ein Jahr Israel und Palästina – Skizzenbuch (1)“

Zeichnung von Luisa-Lisanne Forck

 

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek.

 

„So oft schon hier aufgewacht und eingeschlafen und dazwischen so viel erlebt.“

Farbzeichnungen aus einem Skizzenbuch von Luisa-Lisanne Forck, Studentin der Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität: Zwischen Abitur und Studienbeginn ein freiwilliges soziales Jahr in einem Wohnheim für geistig und körperlich behinderte Menschen in der Nähe von Tel Aviv.

Das ist ein Jahr neuer intensiver Erfahrungen in einem fremden Land, ein Jahr zusammenleben und arbeiten mit geistig und körperlich behinderten Menschen, ein Jahr voller Begegnungen mit Menschen aus Israel und Palästina, ein Jahr mit Gesprächen und Diskussionen zur aktuellen gesellschaftlichen und politischen Situation – und das Bemühen um Verstehen.

Zum Sommersemester präsentiert das Kulturbüro des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität eine Auswahl von Skizzen und Zeichnungen in kräftigen Farben, allesamt entstanden während dieses Jahres in Israel und Palästina.

Skizzenbücher füllt Luisa-Lisanne Forck mit Skizzen und Zeichnungen, dokumentiert ihre Eindrücke und Erfahrungen in einem Blog im Online-Magazin ihres Heimatortes. Eine Auswahl der Zeichnungen ist nun im Foyer der Bibliothek zu sehen. Ergänzt werden die Bilder durch Textfragmente aus dem Blog. So spiegeln sich direkt und unmittelbar sehr persönliche Erlebnisse und Stimmungen, Begegnungen mit Menschen in Israel und Palästina.

Die gezeichneten Bilder und die Aufzeichnung der Gedanken in Schriftform, zwei Möglichkeiten der Annäherung, zwei sich ergänzende Möglichkeiten, sich auszudrücken und mitzuteilen.

„Seit ich denken kann zeichne ich. Meine Eltern haben viele meiner ersten Versuche aufbewahrt. Später habe ich schreiben gelernt und seitdem schreibe ich auch viel. Ein Buch mit vielen leeren Seiten und Stifte habe ich immer bei mir.“

„Meine Gedanken in Worte oder Bilder zu fassen hilft mir, sie zu sortieren und Erlebnisse zu verarbeiten oder Entscheidungen zu treffen oder einfach nur zur Ruhe zu kommen.“

„Fotos mag ich auch, aber die Bücher voller Augenblicke bedeuten mir mehr als digitale Bilder. Mit jeder Seite verbinde ich eine Situation, ein Gefühl, Tage, Menschen und Gedanken.“  (Luisa-Lisanne Forck)

 

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 14. April bis 25. Mai 2014 zu sehen.

 

Kontakt:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies

Tel: 04131 – 78 96 321

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„Detroit. Ruinen [2]“

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in der Mensa mit Fotografie von Antonia Mahler.

Ein Abgesang: Detroit, einst das Herz der US-Industrie und eine der reichsten Städte der Welt ist heute eine Stadt im bodenlosen Fall mit einer enormen Konzentration von Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität, entvölkert bis auf die Hälfte seiner einstigen Bevölkerungszahl.
Zu Beginn des Sommersemesters zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks in der Mensa – ergänzend zu der Ausstellung im Foyer der Universitätsbibliothek im Wintersemester – eine weitere umfangreiche Serie großformatiger Fotografien: Detroit. Ruinen [2]

Ein Auslandsaufenthalt in den USA, ein Praktikum in Detroit: Chance für Antonia Mahler, Studentin im Master Studiengang „Management & Marketing“ der Leuphana Universität fachrelevante Auslandserfahrungen zu sammeln. Und mehr als das, der Aufenthalt in Detroit berührt auf besondere Weise, eine Auseinandersetzung mit Stadt und Geschichte beginnt. Fotos entstehen, sie forschen dem Verfall des früheren Glanzes nach.

Mit Fotoapparat und Stativ dokumentiert Antonia Mahler die dystopischen Szenerien der Stadt:
Ruinen der Gebäude, die Detroit einst berühmt machten, wie das 1913 gebaute „Michigan Central Station“, das nach einem Brand 2009 zerstörte „Easttown Theatre“, die Ruinen des „Lee Plaza“, der ehemals nobelsten Appartementanlage der Stadt oder das „Michigan Theatre“, das kurz nach seiner Schließung in ein Parkhaus umfunktioniert wurde – nur noch der Stuck an der Decke reflektiert den ehemaligen Glanz.

In einer der ehemals reichsten Städte der Welt blieben nur noch Ruinen vom früheren Prunk. Freistehende Fassaden von Hochhäusern als Mahnmale einer vergangenen Zeit, Bäume durchwachsen zerfallende Hausmauern, Straßen sind von Sträuchern und Gras überwuchert.
Und wurden einst die modernsten und luxuriösesten Autos in der „Packard Plant“ hergestellt, wird dieses 15 Hektar große Areal die größte verlassene Fabrik der Welt: Drehort nun für apokalyptische Filme wie „Transformers“.

Vorbereitet wurde die Präsentation im Rahmen des studienbegleitenden Seminars „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks, mit Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg.

Die Präsentation in der Mensa des Studentenwerks auf dem Unicampus, Scharnhorststraße,  ist bis zum 16. Mai. 2014 zu den Öffnungszeiten der Mensa sehen.

 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro

Claudia Jonischkies
Tel 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

 

 

„Detroit. Ruinen [1]“ Fotografie von Antonia Mahler im International Office

 

Mit Beginn des Sommersemesters 2014 zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks im International Office der Leuphana Universität parallel zu der Ausstellung in der Mensa eine weitere Reihe großformatiger Fotografien von Antonia Mahler zum Thema: Detroit. Ruinen.

Die Präsentation im International Office auf dem Campus der Leuphana Universität, Gebäude 4 /Erdgeschoss, Scharnhorststr. 1, ist vom 24. März bis 15. September  2014 zu den Öffnungszeiten des International Office zu sehen.

 

Stichwort Detroit:
Mit dem rasanten Aufbau der Automobilindustrie begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Detroits schneller Aufstieg zum führenden Standort der US-Automobilproduktion. Die “Großen Drei” – Chrysler, Ford, General Motors – schufen die Autostadt schlechthin, machten Detroit zu einer der reichsten Städte der Welt – und seine Architektur spiegelte den Reichtum wider: modernste Fabrikanlagen mit Fließbandfertigung, elegante Villen, prunkvolle Theater, Kinopaläste und Warenhäuser säumten die Straßen, der öffentliche Verkehr und vor allem das Aufkommen des Automobils formten die moderne Stadt. Ein Zentrum des modernen Kapitalismus, Welthauptstadt des Automobilbaus, Mythos und Symbol amerikanischen Fortschritts.

Wenige Jahrzehnte später, in den 50er/60er Jahren, kippt die Situation.
Die „Motor City Detroit“, einst Mythos und Symbol amerikanischen Fortschritts, steht heute für das ökonomische und soziale Scheitern einer Großstadt. Die Gründe hierfür werden in den ökonomischen Problemen der Automobilindustrie gesehen. Autokonzerne, die einst massenhaft Arbeitsplätze boten, gaben nach und nach Detroit als Produktionsstandort auf, hinzu kamen ungelöste ethnische Konflikte, die Abwanderung wohlhabender Bevölkerungsschichten und nicht zuletzt gravierende politische Versäumnisse. Eine Entwicklung, die mit dem Konkurs von General Motors 2009 und dem finanziellen Bankrott der Stadt 2013 weitere Tiefpunkte fand.
Innerhalb von einem halben Jahrhundert verlor Detroit, einst mit über zwei Millionen Einwohnern viertgrößte Stadt der USA, fast eine Million Menschen und damit die Hälfte seiner Bevölkerung.
Ruinen stillgelegter Fabriken, leerstehende Hochhäuser, verlassene Villen, Theater und Kirchen prägen heute das Stadtbild. Ein Drittel der gesamten Stadtfläche gelten inzwischen als unbewohnbar, zahllose Gebäude wurden abgerissen, einige Tausend Gebäude, davon ca. 80.000 Einfamilienhäuser stehen leer: verlassen, verschlossen, verbrettert, vermauert, verfallen.

 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro

Claudia Jonischkies
Tel 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

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“Street Art [2]“

Eine Auswahl von Fotografien aus der Ausstellung “Street Art (2)”, die im vergangenen Wintersemester 13/14  in der Mensa gezeigt wurde, sind ab jetzt bis Ende Mai im ServiceCenter des Studentenwerks zu sehen.

Ausführlicher Text zur Ausstellung siehe  WS 2013/14.

 

Service Center des Studentenwerks

Munstermannskamp 3, Lüneburg

Öffnungszeiten: Mo – Do 9 – 15.30 Uhr; Fr 9 – 13 Uhr

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks, Claudia Jonischkies,

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

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