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  • “Plakate. Ausgezeichnet”

1987 – 2014

Plakate von Studierenden in Design-Studiengängen aus 27 Jahren Plakat-Wettbewerb des Deutschen Studentenwerks.

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks OstNiedersachsen in der Mensa auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.
„Plakate. Ausgezeichnet.“  Plakate, die überraschen, die irritieren, die provozieren, zum Lächeln bringen oder zum Nachdenken anregen.
Das ist eine neue Ausstellung in der Mensa auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg mit einer Reihe von über 30 Plakaten: eine Auswahl der prämierten Plakate aus 27 Jahren Plakat-Wettbewerb des Deutschen Studentenwerks.
Seit 1987 lobt das Deutsche Studentenwerk für Design-Studierende in der  Bundesrepublik jährlich einen Wettbewerb zu einem hochschulrelevanten Thema aus: „Diversity? Ja, bitte!“ aus dem Jahr 2013, „Studium digitale“ 2010, „Studium international“ 1999 oder „Elite! Für Alle?“ im Jahr 2009.

Studierende bearbeiten Hochschulthemen, übersetzen sie in Bilder und entwickeln darin ihre Haltung. Provozierend, nachdenklich, hintergründig oder witzig beziehen die Design-Studierenden Stellung zu Hochschulentwicklung und Campus-Alltag.

Die Reihe zeigt in einer Auswahl auf, was Studierende im Hochschulalltag bewegt. Nach inzwischen 27 Jahren Plakat-Wettbewerb, mit oft mehr als jeweils 400 Teilnehmerplakaten, ist zugleich eine kulturgeschichtliche Dimension gewachsen. Sie spiegelt sich ebenso in den jeweils aktuellen Themen – Ökologie, Elite-Hochschulen, Chancengleichheit, Digitales Studium, Studieren mit Kind, Studium international, Diversity -  wie in den verwendeten Medien und Techniken.

Und auch aktuell läuft ein neuer Wettbewerb: „wie ge-wohnt“ setzt sich mit dem Thema studentisches  Wohnen auseinander, wird – wie schon die anderen Wettbewerbe – gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kooperationspartner ist das Museum für Kommunikation Berlin.
Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von 5.500 Euro. Die Preisverleihung findet im September in Berlin statt. 4 Plakatmotive werden in einer Auflage von 1.000 Stück gedruckt und die 30 besten Plakatentwürfe gehen auf eine 2-jährige bundesweite Wanderausstellung.
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) ist der Dachverband der 58 Studentenwerke in der Bundesrepublik Deutschland, die für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Förderung der 2,5 Millionen Studierenden zuständig sind.
Die bundesweit 58 Studentenwerke sind ein wesentlicher und unverzichtbarer Garant des deutschen Hochschulsystems. Sie betreuen rund 2,2 Millionen Studierende von über 300 Hochschulen an circa 200 Orten und kümmern sich um die soziale, wirtschaftliche, kulturelle Förderung.

Zur Ausstellungskonzeption:
Das DSW stellte von jedem Wettbewerb eine Reihe der prämierten Plakate als Druck zur Verfügung. Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete in Arbeitsgruppen des Seminars Ausstellungsmanagement eine Präsentation für die Mensa auf dem Unicampus.

Die Ausstellung in der Mensa auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 21. Mai bis 12. November 2015 zu den Öffnungszeiten der Mensa zu sehen.

 

Info zu den Plakat-Wettbewerben:
DSW Deutsches Studentenwerk
www.studentenwerke.de

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

  • „Cyanotypie“ von Gerolf Schülke

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität Lüneburg.

Fotografie, die nicht den flüchtigen Augenblick festhält, sondern allmählich im Licht entsteht: Cyanotypien von Gerolf Schülke im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.

Blautöne, Schattierungen zwischen konturscharf und ungewiss. Fotogenische Zeichnungen, durch Licht entstandene Bilder von Pflanzen, zwischen perfekter dokumentarischer Abbildung der Natur und dem Spiel mit Licht und Schatten.  Der blaue Farbton, vor dem sich Pflanzen in unterschiedlichen Helligkeitswerten abzeichnen, abstrahiert die Darstellung und erzeugt einen distanzierten, unwirklich schwebenden Eindruck.

Blau, Farbe des Himmels und des Meeres, Farbe transzendierender Imagination. Blau, das ist auch die Farbe, die entsteht, wenn bestimmte Eisenverbindungen ultraviolettem Licht ausgesetzt werden, ein chemischer Prozess, die Cyanotypie.

Der Künstler Gerolf Schülke lebt und arbeitet in Düsseldorf und Finnland als Bildhauer und Grafiker. Die Cyanotypien sind ein ganz eigener Arbeitsbereich, sie entstehen während der hellen Sommermonate in Finnland, im Schärengebiet vor der Westküste. Dort, auf den Schären sammelt Gerolf Schülke die einheimischen Pflanzen als Basismaterial für seine Cyanotypien.

Damit greift er auf eine Methode aus den Zeiten der Anfänge der Fotografie zurück, auf ein Verfahren zwischen Foto- und Drucktechnik.
Anna Atkins, eine britische Naturwissenschaftlerin, war die erste, die das Verfahren in größerem Umfang und mit hoher Professionalität praktizierte, um Pflanzen, insbesondere Farne, detailgetreu zu dokumentieren. Sie veröffentlichte bereits 1843 das erste Buch, das ausschließlich mit Hilfe der Cyanotypie illustriert war. Präzise Abbildungen von Pflanzen in einer detaillierten, zuvor noch nie gesehenen Qualität.

Der Düsseldorfer Bildhauer und Grafiker Gerolf Schülke greift diese besondere lichtbildnerische Gestaltungsmethode auf und arbeitet seit 10 Jahren an Cyanotypie-Serien von Wiesenkräutern. Zu sehen ist im Foyer der Bibliothek eine Auswahl der über Jahre entstandenen Pflanzen-Fotogramm-Serien.

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Gerolf Schülke, Bildhauer und Grafiker, Düsseldorf und Houtskär/ Finnland. Studium an der Werkkunstschule Hannover, der Kunstakademie Düsseldorf und der Universität zu Köln, Kunsterzieher in Düsseldorf.
Seit 1972 jährlich Sommeraufenthalte im Schärengebiet vor der finnischen Westküste. Seit 2005 Cyanotypien.

Konzeption der Ausstellung: Kulturbüro des Studentenwerks und Arbeitsgruppe Ausstellungsmanagement

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek – Erdgeschoss und oben auf der Galerie – auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg ist vom 1. bis 30. Juni 2015 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

 

Im Anschluss – vom 28. Juli bis 31. Oktober – wird die Ausstellung im ServiceCenter des Studentenwerks, Munstermannskamp 3 in Lüneburg gezeigt.

Öffnungszeiten: Mo – Do 9 – 16 Uhr, Fr 9 – 14 Uhr

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

  • “Lampedusa _ Schiffsfriedhof”

Fotografie von Katriona Dannenberg und Anja Matz

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Kooperation mit dem AStA-Antirassismus-Referat im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität.

Zu Beginn des Sommersemesters eine neue Ausstellung im Foyer der Bibliothek: eine Reihe von über 30 großformatigen Fotografien. Schiffe, Schiffswracks, leuchtend blau wie der sommerliche Himmel über der Mittelmeerlandschaft.
Was zunächst wie melancholische Blicke auf pittoreske Szenerie wirkt, entwickelt unversehens eine ganz andere Qualität.

Die Bilder zeigen einen Schiffsfriedhof.
Den Schiffsfriedhof von Lampedusa.

Was da gestrandet, zerstückelt, zerbrochen, zertrümmert ist, das sind die Reste der Schiffe derer, die ankamen. Und plötzlich entwickeln die Dinge, die Details auf den Bildern eine ganz eigene Bedeutung. Ein Paar Turnschuhe, die an einem Schiffsrumpf baumeln, Decken, eine Jacke, ein Pullover; zurückgelassen von Menschen, die für sich keinen anderen Weg mehr sahen, die mit diesen Booten von den Küsten Afrikas starteten und Europa erreichten.

Fotografiert von den beiden Greifswalderinnen Katriona Dannenberg und Anja Matz. Lampedusa 130 Kilometer nördlich von Tunesien, 200 Kilometer südlich von Sizilien, schroffe Felsen, dürre Vegetation. 4500 Menschen leben hier vor allem von Fischfang und Tourismus. Seit einigen Jahren kommen fast täglich Flüchtlingsboote in den Hafen, das Auffanglager ist überfüllt, vor der Küste sinken Schiffe, Menschen ertrinken.
Katriona Dannenberg und Anja Matz waren im Spätsommer auf der Insel, stießen auf den Schiffsfriedhof und fotografierten. Die vielen leuchtend blau-weiß gestrichenen Boote, geborstene Schiffskörper, ein riesiges Feld mit Trümmern, Bootsteile wie geschreddert. Einige der Boote haben Abdrücke von Händen auf ihren Bootswänden, andere tragen gemalte Augen auf ihrem Rumpf. Seit der Antike gelten die Augen Seefahrern als schutzbringendes Zeichen. Sie sollen helfen, den richtigen Weg zu finden, vor Unglück schützen.

Jedes Jahr riskieren tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben. Zurück bleiben ihre Boote.
Der Schiffsfriedhof dieser Bilder existiert inzwischen nicht mehr. Er ist abgebrannt. Zeugnis liefert allein die Fotodokumentation. Verstörend schöne Bilder.

Die Ausstellung wurde initiiert vom AStA-Antirassismus-Referat der Leuphana Universität. Der Verein “Bildungsschiff Lovis e.V.” stellte das Fotomaterial und Informationen zur Verfügung.
Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete eine Präsentation für das Foyer der Universitätsbibliothek.

Die Ausstellung im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 7. April bis 31. Mai 2015 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

 

www.asta-lg.de

Bildungsschiff Lovis, Greifswald; www.lovis.de

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

 

  • „Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall“ mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung

Begleitend zur Ausstellung “Lampedusa _ Schiffsfriedhof” im Foyer der Universitätsbibliothek zeigt das  AStA-Antirassismusreferat der Leuphana Universität die ARD-Reportage „Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall“.

Dienstag, 28. April 18.30 Uhr

Gebäude 11, Raum 308

Campus der Leuphana Universität Lüneburg

Im Anschluss Diskussion und gemeinsamer Rundgang durch die Ausstellung im Foyer der Bibliothek.

Der 45-minütige Film arbeitet das Unglück des 3. Oktober 2013 auf, als vor der Küste der kleinen italienischen Insel Lampedusa ein Boot mit über 540 Geflüchteten auf dem Weg von Afrika nach Europa sank und mehr als 380 Menschen starben. Ellen Trapp und Natalie Amiri gehen in ihrem Werk den Fragen nach: Wer waren diese Menschen, die diese gefährliche Reise auf sich genommen haben? Und warum haben sie ihre Heimat verlassen?

Zeugnisse dieser lebensgefährlichen Fluchtwege über das Mittelmeer, die vielen zerstörten Schiffe und Boote, finden sich auch auf den Fotografien der beiden Greifswalderinnen Katriona Dannenberg und Anja Matz, die den Schiffsfriedhof auf Lampedusa dokumentieren.

Info zur Filmveranstaltung:

AStA-Antirassismus-Referat, Leuphana Universität Lüneburg

www.asta-lg.de

 

  • „China“ Fotografie von Antonia Mahler

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im International Office

 

Sechs Monate Shanghai, von August bis Januar, studieren an der Tongji-Universität und zwischendurch immer wieder Zeit, das Land zu bereisen.

Zur Einstimmung auf das Sommersemester zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks im International Office eine Reihe großformatiger Fotografien von Antonia Mahler, Studentin im Masterstudiengang „Marketing und Management“ der Leuphana Universität: Fotografien, die während eines 6-monatigen Studienaufenthalts in China entstanden.
Antonia Mahler: „Shanghai als Stadt mit über 20 Millionen ist unglaublich vielfältig. Hier hat man jeden Tag etwas Neues zu erkunden, von Sehenswürdigkeiten, Tempeln und Museen über Restaurants und Shoppingmöglichkeiten bis hin zum täglichen Leben der Chinesen in den Wohnvierteln. Neben Shanghai und den umliegenden Wasserstädten führten die Reisen mich in den Süden Chinas, zu den Reisterrassen und Karstbergen um Guilin und Yangshuo, nach Beijing, der Hauptstadt des Landes mit einem der berühmtesten Bauwerke, der Chinesischen Mauer, zur ehemaligen Hauptstadt Xian und dem Mausoleum mit der frühchinesischen Terrakotta-Armee, in die ehemalige deutsche Stadt Qingdao, in die Berge Lao Shan, in den Zhangjiajie Nationalpark und hoch hinaus auf den heiligen Berg Hua Shan.“

Ein halbes Jahr in einem fremden Land. Unzählige Eindrücke und Erlebnisse, die sich dem Gedächtnis einprägen. Und wieder zuhause angekommen dokumentieren eine Vielzahl digitaler Fotografien zurückgelegte Wege, besuchte Orte, besondere Erlebnisse. In der Präsentation im International Office beleuchten die Fotografien wie Spots die Begegnung mit China.

Vorbereitet wurde die Präsentation im Rahmen des studienbegleitenden Angebots „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks mit Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg.

Die Präsentation im International Office auf dem Campus der Leuphana Universität, Scharnhorststr. 1,

ist vom 16. Februar bis 31. Juli 2015 zu den Öffnungszeiten des International Office zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:
Kulturbüro des Studentenwerks, Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL
Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de
www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

  • “Skizzenbuch (2) –  Tagebuch eines Sommers”

Skizze, Zeichnung, Malerei aus dem Workshop “Skizzenbuch”

 

Die Ausstellung des Kulturbüros  ist vom 7. April bis 31. Juli 2015 im ServiceCenter des Studentenwerks, Munstermannskamp 3 zu sehen.

 

Öffnungszeiten:

Mo – Fr  9 – 16 Uhr

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

 

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg