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„Übungen:   Skulptur _ Skizze _ Malerei“

Arbeiten von Studierenden aus studienbegleitenden Workshops des Kulturbüros

 

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität.

 

Kunst ist lernbar!

Das ist ein Leitthema des Projekts der kultur.werkstatt. des Kulturbüros mit studienbegleitenden Workshops zu Kunst und Kultur.

In diesen Workshops geschieht etwas, das der landläufigen Meinung über Kunst widerspricht: Dass künstlerisches Gestalten allein eine Frage der Begabung sei – entweder man habe sie oder eben nicht.

In den Workshops wird für die Studierenden erfahrbar, wie künstlerisches Gestalten ein individuell kreativer und zugleich äußerst kommunikativer Prozess ist. Damit die Arbeit aber das Niveau eines rein autodidaktischen Dilettierens überschreitet, braucht sie intensives, kontinuierliches Arbeiten unter professioneller Leitung.

 

Die vom 13. Oktober im Foyer der Unibibliothek präsentierte Ausstellung zeigt Schritte der  Studentinnen und Studenten auf diesem Weg:

Skulpturen aus Rohblöcken des Baumberger Sandsteins, ein traditionelles Material der Steinbildhauerei, das u. a. auch beim Bau des Kölner Doms verwendet wurde, Acrylmalerei zum Thema Atmosphäre/Wolkenbilder, Federzeichnungen und Aquarelle aus dem Workshop „Stadtlandschaften“ und Skizzen mit Bleistift und Kohle zum Thema „Zeichnen lernen – Figur im Raum“.

 

Die Studierenden setzen sich in den unterschiedlichen Workshops intensiv mit künstlerischen Themen auseinander.  Zu Beginn eines jeden Workshops steht das Handwerkliche, das Erlernen von gestalterischen Verfahren, grundlegende Techniken der Steinbildhauerei, der Umgang mit Aquarell- oder Acrylfarben, perspektivisches Darstellen, das Sehen lernen mit Blei- und Kohlestiften im schnellen Skizzieren.

In einem zweiten Schritt geht es um die individuelle Interpretation von Sichtweisen. Oft geht das überraschend schnell. Denn alle Workshops werden von professionell arbeitenden Künstlern und Künstlerinnen geleitet; alle haben erfolgreich ein gestalterisches Studium an einer Kunsthochschule oder Universität abgeschlossen, alle arbeiten freischaffend, und alle bringen Erfahrung in der Vermittlung mit: Ursula Blancke Dau, Anette Kügler, Gudrun Jakubeit und Ivo Gohsmann.

 

Das Kultubüro mit Kulturreferentin Claudia Jonischkies organisiert die Workshopreihen und kuratiert die Präsentationen, unterstützt von studentischen Tutorinnen aus den Kulturwissenschaften, hier Claudia Jochim, Anneke Fröhlich und Sara Gnadke.

 

Zu sehen sind im Erdgeschoss und ein Stockwerk höher auf der Galerie des Foyers der Bibliothek, eine Reihe von 12 Steinskulpturen und über 40 gezeichnete, gemalte Bilder. Übungen in künstlerischen Verfahren und in künstlerischem Ausdruck, erste Schritte einer intensiven individuellen Auseinandersetzung mit gestalterischen Themen und der eigenen individuellen Kreativität: Schritte auf dem Weg.

 

Die Präsentation im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität ist vom 13. Oktober bis 28. November 2014 zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:

 

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpädagogin HL

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

 

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

 

“Vor aller Augen. Fotodokumente des nationalsozialistischen Terrors in der Provinz“

Eine Ausstellung der Stiftung Topografie des Terrors, Berlin
im Foyer der Bibliothek auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg.

Der nationalsozialistische Terror wurde nicht nur hinter dem Stacheldraht der Lagerzäune, hinter Gefängnismauern, in den Verhörzimmern der Geheimen Staatspolizei und in den besetzten Gebieten jenseits der Reichsgrenzen ausgeübt. Zahlreiche Fotos belegen, dass die organisierte Gewalt gegen Minderheiten, politische Gegner und Andersdenkende auch auf den Straßen und Plätzen deutscher Städte stattfand. Der Terror war alltäglich und öffentlich.

Die Wanderausstellung der Stiftung Topographie des Terrors „Vor aller Augen“ umfasst etwa 100 Fotografien mit begleitenden Texten aus rund hundert lokalen Archiven und Sammlungen Deutschlands: Sie zeigen die Deportation deutscher Juden vor den Augen von Schulkindern und Passanten, das Anprangern und Kahlscheren von Frauen auf öffentlichen Plätzen, Propaganda- und Boykottaktionen von SA und SS gegen jüdische Geschäfte und viele andere Szenen, in denen Menschen vor aller Augen bloßgestellt und gedemütigt, bedroht, verhaftet und abtransportiert wurden.

Die deutsch-englische Fotodokumentation „Vor aller Augen“ entstand auf der Basis einer bundesweiten Recherche in Regional- und Lokalarchiven und besteht aus 16 großformatigen Tafeln, die in inhaltlicher Abfolge in sechs Serien – beginnend mit Fotografien und Berichten zu frühen antijüdischen Diskriminierungen bis hin zur Deportation und Verwertung jüdischen Eigentums – die öffentlichen Szenen des alltäglichen Terrors in der NS-Zeit eindrucksvoll demonstrieren.

Die Stiftung Topografie des Terrors wurde 3 Jahr nach ihrer Gründung durch den Senat der Stadt Berlin 1995 als selbständige Stiftung konstituiert, gemeinsame Träger sind das Land Berlin und die Bundesrepublik Deutschland. Die Stiftung verfolgt das Ziel, historische Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen zu vermitteln, sowie zur aktiven Auseinandersetzng mit dieser Geschichte anzuregen.

Die Ausstellung im Foyer der Leuphana Universität, initiiert von Prof. Dr. Christa Cremer- Renz und Dr. Sigrid Vierck,  unterstützt in der Ausstellungskonzeption und -organisation vom Kulturbüro des Studentenwerks, wird aus Anlass der diesjährigen Verleihung des Hosenfeld/ Szpilman-Preises vom 17. Januar bis 1. März im Foyer der Bibliothek der Leuphana Universität zu sehen sein.

Ausstellungseröffnung:

Dienstag, 20. Januar 2015, 18 Uhr mit Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg

 

Kontakt und Informationen:
Präsidiumsbüro, Veranstaltungs- und Eventmanagement
Antje Dovermann; dovermann@leuphana.de; Tel: 677 1498

 

Kulturbüro Studentenwerk OstNiedersachsen
Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL
Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

 

“Street Art  /  Fotografie”

Fotoserien – Streetart in Bogota, Kolumbien

 

Die Ausstellung des Kulturbüros  ist vom 7. Oktober 2014 bis 31. Januar 2015  in der Mensa des Studentenwerks auf dem Unicampus Scharnhorststr. 1 zu sehen.

Eine Präsentation in  Zusammenarbeit des Kulturbüros des Studentenwerks mit der studentischen Projektgruppe “BogotArt- Kolumbien” der Leuphana Universität, begleitet von Dr. Jorge Guerra González.

 

Weitere Informationen zu dem Projekt:

Bogot Art “un mundo del arte más democrático”

www.bogotart.com

 

Öffnungszeiten der Mensa Scharnhorststr.:

Mo – Fr  7.30 – 19.00 Uhr

 

Kontakt und Informationen:

 

Kulturbüro des Studentenwerks

Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpädagogin HL

Tel: 04131 – 78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

 

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

„Übungen: Skulptur _ Skizze _ Malerei”

Arbeiten von Studierenden aus studienbegleitenden Workshops des Kulturbüros

Die Ausstellung, die zuvor im Foyer der Universitätsbibliothek zu sehen war, wird jetzt in den Fluren (Erdgeschoss und Obergeschoss) und Räumen (Kulturbüro und Raum 4) des ServiceCenters des Studentenwerks in Lünburg präsentiert.

Die Präsentation ist im ServiceCenter vom 15. Dezember 2014 bis 31. März 2015 zu sehen.

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies

Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg