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Kultur International

Der Lebensraum Hochschule ist so international wie nie zuvor.

 

Das Kulturbüro setzt sich für eine offene, tolerante und kulturell facettenreiche studentische Lebenswelt ein.

Wir fördern mit studienbegleitenden Angeboten, die interkulturelle Bildung aller Student*innen und beziehen dabei die internationalen Studierenden, Erasmus-Student*innen ebenso wie die internationalen Regelstudent*innen aktiv mit ein.

Unsere Arbeit zielt auf einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch zwischen Student*innen unterschiedlicher Nationalitäten, auf ein gegenseitiges Von-einander-lernen, auf die gemeinsame Arbeit in Kulturprojekten.

Wir  engagieren uns für Partnerschaften und internationale Kooperationen in Europa und bauen Kontakte zu studentischen Initiativen, studentenwerksähnlichen Einrichtungen, Hochschulen und Kulturinstitutionen  in den europäischen Nachbarländern, auf.

Unser Ziel, den studentischen Austausch in kulturellen Projekten, die Verständigung über Ländergrenzen hinweg, insbesondere innerhalb Europas zu fördern.

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Aktuelle Projekte:

 

Interkulturelle Kommunikation – interkulturelle Bildung

Durch besondere Einblicke in verschiedene Kulturen werden an exemplarischen Themen in Workshops und Arbeitsgruppen Sensibilität für interkulturelle Aspekte entwickelt, die Fähigkeit zur Wahrnehmung der eigenen kulturell geprägten Perspektive trainiert und zum Perspektivwechsel angeregt.

Interkulturelle Kommunikation erweitert den Blick auf andere Kulturen. Fächerübergreifende interkulturelle Projekte fördern den Austausch zwischen Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen und Herkunftsländern.

Eine besondere Möglichkeit für internationale und einheimische Studierende über die Arbeit in gemeinsamen Projekten miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

  • Workshopreihe „Interkulturelles Training“

Hier werden gemeinsam in der Gruppe Kommunikationsabläufe analysiert und Konzepte für alternative Kommunikationsmöglichkeiten vorgestellt. Das Ziel ist, anknüpfend an eigenen Erfahrungen mit Menschen anderer Kulturen, Formen der Kommunikation zu erarbeiten.

 

  • Workshopreihe „Interkulturelle Kommunikation: z.B. China“

Unsere Lebenswelt ist ein Ort interkultureller / multikultureller Erfahrung. Angesichts der Internationalisierung, die sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche auswirkt, ist interkulturelle Bildung für alle Studierenden eine notwendige Qualifikation.

Interkulturelle Bildung stärkt die Fähigkeit zur Wahrnehmung der eigenen kulturell geprägten Perspektive und zum Perspektivwechsel.

Ziel der Workshopreihe ist, durch besondere Einblicke in verschiedene Kulturen an exemplarischen Themen – hier am Beispiel China – Sensibilität für interkulturelle Aspekte zu entwickeln. Zu den Projektschwerpunkten – Kultur  und Philosophie, chinesische Schriftzeichen und Sprache, praktische Übungen zur traditionellen Kalligrafie, Qigong und die traditionelle chinesische Medizin – werden externe Referent*innen, die die Themen aus ihrem je eigenen Blickwinkel vorstellen, eingeladen. Ein interdisziplinärer Ansatz.

 

  • Veranstaltungsreihe „Kulturen zu Gast“

Kulturelle Länderabende, begleitet von Vorträgen, Ausstellungen, Lesungen und Musik im Foyer der Universitätsbibliothek in Lüneburg. Im Mittelpunkt steht,  Einblicke in andere Kulturen zu vermitteln, Studierenden durch die Begegnung mit anderen Kulturen, die Möglichkeit zu eröffnen andere Länder kennen zu lernen.

Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Universität Lüneburg.

Länderabend Armenien, Länderabend Georgien …

Treffpunkt Europa: Kultur Projekt International

„sans carte“, ein deutsch-französisches Ausstellungsprojekt

„sans carte – ohne Landkarte“, das ist eine ausstellungstechnisch hoch innovative, intermediale, zweisprachige Ausstellung, die vom Kulturbüro des Studentenwerks gemeinsam mit einer französischen und einer deutschen Studentinnen, begleitet von einer Arbeitsgruppe von Studierenden der Leuphana Universität Lüneburg, unterstützt von einem professionellen Grafiker realisiert wurde.

Eine  Dokumentation auf 19 Präsentationstafeln mit Skizzen, Texten in Deutsch und Französisch, Fotografien und QR-Codes mit an den Ausstellungstafeln direkt auf Smartphone download- und abspielbaren Kurz-Videos.

Der Ausgangspunkt ist die abenteuerlich anmutende gemeinsame Reise einer französischen und einer deutschen Studentin – Manon Le Hir und Stella Schalamon – eine 7-wöchige Reise durch Laos und Vietnam mit Rucksack, Foto-/Videokamera und Skizzenbuch, aber ohne Landkarte!

Die Idee zu einer Reise in ein fernes Land ohne jegliche Kenntnisse von Landkarten der Gegend ist ein Versuch, die Welt mit anderen Augen zu sehen und problematisiert die allgemein übliche Sicht auf die Welt, geprägt von geografischen Karten, politischen (oft umkämpften) Ländergrenzen.

Die von der gemeinsamen Reise mitgebrachten Skizzen mit Wegbeschreibungen, kurzen tagebuchartigen Erinnerungstexten, Fotografien und Videoaufnahmen, die nicht nur die Landschaft, sondern besonders auch die Begegnungen mit Menschen anderer Kulturen dokumentieren, bilden das Rohmaterial für eine Dokumentation, die unter Leitung des Kulturbüros des Studentenwerks realisiert wurde.

Die deutsch-französische Ausstellung bietet die Chance zu einem gesellschaftspolitischen äußerst aktuellen Thema miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein Beitrag von zwei Studentinnen zu einer deutsch-französischen Verständigung, zugleich auch ein Appell zu einer vorurteilsfreien Kommunikation über Ländergrenzen hinweg.

In zweifacher Ausführung mit finanzieller Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks/  DFJW gedruckt, wurde die Ausstellung 2018 zeitlich parallel in der Leuphana Universität Lüneburg/ Deutschland und der Université Lyon 3/ Frankreich gezeigt.  Im Jahr 2019 wandert die Ausstellung weiter, in die Universitätsstädte Orléans und Tours, betreut von CROUS, einer den deutschen Studentenwerken entsprechenden Einrichtung in Frankreich.

Begleitend zu den Präsentationen in Lüneburg, Lyon und Orléans/ Tours wird der von den beiden Studentinnen erstellte,  die Ausstellung begleitende 1-stündige Film „Pierre _ Feuille _ Ciseaux“, gezeigt.

 

 

Deutsch-französischer Fotowettbewerb

Bereits seit vier Jahren sind Studierende in Deutschland und Frankreich jedes Jahr wieder neu aufgerufen, an einen länderübergreifenden Fotowettbewerb teilzunehmen. Ausgeschrieben wird dieser Wettbewerb, der sich ausdrücklich an Studierende aller Studiengänge richtet, in jährlichem Rhythmus vom Deutschen Studentenwerk/ DSW, gemeinsam mit der französischen Partnerorganisation in Paris, dem CNOUS/ Centre National des Œuvres Universitaires et Scolaires, unterstützt vom  DFJW/ dem Deutsch-Französischen Jugendwerk.

Teilnehmende Institutionen und Ansprechpartner für die Studierenden sind die einzelnen Studentenwerke in Deutschland und entsprechend CROUS in Frankreich.

Die Preisverleihung, zu der wechselnd nach Frankreich oder Deutschland eingeladen wird, ist zugleich der Start einer parallel durch beide Länder tourenden Wanderausstellung mit allen ausgewählten Fotografien.

Das Ziel ist, bei den Studierenden beider Länder ein Bewusstsein für die Bedeutung Europas nicht nur als Wirtschaftsraum, sondern auch als kulturell bedeutsamer Raum zu fördern und das Engagement für die deutsch-französische Freundschaft zu stärken.

Die Wettbewerbe der letzten Jahre:

Deutsch-Französischen Fotowettbewerb 2017 zum Thema “Tandem”

Deutsch-Französischen Fotowettbewerb 2017 zum Thema “Contact / Kontakt”

Deutsch-Französischen Fotowettbewerb 2018 zum Thema “Ouverture / Offenheit”