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Kunst + Kultur

an der Ostfalia Hochschule in Suderburg

 

  • Treffpunkt KUNST

warm, weich, wollig … subversiv … Guerilla Stricken!

Pulswärmer, Pudelmütze, Ringelsocken oder …  KUNST AKTION!

 

Workshop an der Ostfalia Hochschule/ Campus Suderburg unterstützt vom AStA

in gemütlicher, anregender Atmosphäre mit Kaffee, Tee und Keksen …

auch für absolute Strickanfänger und -anfängerinnen.

 

Starter-Set “Wollknäuel + Strick + Häkel” wird bereitgestellt.

Verschiedene Strick- und Häkelmaterialien, bunte Wollsorten, Häkelhaken und Stricknadeln  sind vorhanden.

Keine Kosten für Studierende!

Das Projekt wird begleitet von den studentischen TutorInnen: David Röker und Jessica Nitsche

(Kontakt David Röker: d.roeker@ostfalia.de)

 

Termine an der Ostfalia Hochschule/ Campus Suderburg:

offene Gruppe, immer mittwochs 18 – 19.30 Uhr

Beginn: 27. September

Ostfalia Hochschule/ Campus Suderburg/ Raum B 27

 

Alle Interessierten sind herzliche willkommen!

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks in Lüneburg
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

Neue Ausstellung im SoSe 2017 am Hochschulstandort Suderburg:

“Stencils”

Studienergebnisse von Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit an der Ostfalia Hochschule/ Suderburg.

Übung Wahrnehmung -  Kultur  – Praxis, Modul M12; Leitung Michael Koeppen

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Viola Barath, Michelle Jungsthöfel, Franziska Brokelmann, Nadine Peisker, Nele Schmiedel, Johanna Grüttner, Laura Glave, Valerie Delekat, Rena Marrone, Lisa-Christin Haak, Frauke Janne Saffran, Aylin Schmidt, Kathrin Kampka, Florian Borghardt, Alexandra Scherer, Pia Weise, Katja Engbrecht, Juliane Röhrs, Jette Braun, Caroline Niedermeyer

27. Februar – 19. Mai 2017

Ostfalia Hochschule Campus Suderburg

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
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„… aus der Perspektive der Kinder:  Kinder zeigen ihre Welt“

mit Fotografie von Kindern aus 6 Ländern

Kinder aus Peru, Nicaragua, Marokko, Tschechien, Uganda und Togo zeigen ihre Sicht auf ihre Welt: mehr als 500 Bilder umfasst die neue Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative „Zugvögel“ in der Ostfalia Hochschule am Standort Suderburg.

Bunt, fröhlich, spontan, ein farbiges Mosaik aus vielen einzelnen Fotografien, so wirkt die Präsentation aus mehr als 500 Einzelbildern  auf den ersten Blick. Und was da in so bunter und fröhlicher Anmutung daher kommt, lohnt die intensivere Betrachtung.

Das Fotoprojekt startete Ende 2014 bei den „Zugvögeln“ mit einer Idee: Es sollte eine Dokumentation der kindlichen Lebenswelt in Ländern des globalen Südens entstehen, erstellt von den Kindern selbst.

Es ist ein Experiment, das keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben will. Kontakte zu jungen „weltwärts-Freiwilligen“ die aktuell im Rahmen eines entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes im Ausland waren, bereiteten das Projekt vor. 50 Kinder in 6 Ländern beteiligten sich, fotografierten mit den zur Verfügung gestellten Einwegkameras: 20 Bilder für jedes Kind. 20 Bilder, um die eigene Lebenswelt zu dokumentieren. Das ist nicht viel, sicherlich zu wenig, um das, was das Leben ausmacht, in seiner Gesamtheit darstellen zu können.

In der Summe jedoch eine Flut von Fotografien, fast 1000 Bilder digitalisiertes Fotomaterial, aus dem das Kulturbüro des Studentenwerks zusammen mit den Lüneburger „Zugvögeln“, einem Grafiker und der Arbeitsgruppe Ausstellungsmanagement des Kulturbüros unter Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies eine aussagekräftige Präsentation erarbeitete.

Das Ergebnis ist seit Semesterstart in der Ostfalia Hochschule zu sehen: Eine beeindruckende Dokumentation mit 29 Tafeln, je eine Tafel pro Kind.

Was zu sehen ist: Fotografien der Familie bei ihren alltäglichen Verrichtungen, spielende Kinder der Umgebung oder in der Schule, das Neugeborene in der Familie, Haustiere, Hunde, Küken oder ein Papagei, Dinge des Alltags, der Herd, Regale in der Wohnung, der Fernsehapparat, zubereitete Speisen oder einer Ansammlung von Schuhen vor der Tür.

Es sind individuelle Blickwinkel der Kinder, sie halten spontan den Augenblick fest. Bilder, die zeigen, was ihnen wichtig ist. Fotografien, die sicherlich nicht repräsentative und allgemeingültige Aussagen treffen, aus dem Abstand betrachtet ein buntes, vielgestaltiges Mosaik. Beim genaueren Hinschauen ein kleiner, intimer Einblick, den die Kinder in ihr Leben gewähren: direkt und unmittelbar, bezaubernd und anrührend.

 

Das Fotoprojekt wurde initiiert und vorbereitet von der studentischen Initiative „Zugvögel e.V.“, einer Lüneburger Regionalgruppe des bundesweit aktiven Vereins, der sich besonders mit der Organisation von Freiwilligendiensten für junge Menschen aus Ländern des Globalen Südens für einen interkulturellen Süd-Nord-Austausch einsetzt.     www.zugvögel.org

Die Kinder aus den verschiedenen Ländern stellten ihr Fotomaterial für eine Ausstellung zur Verfügung.

Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete mit einer Gruppe aus dem Seminar „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Kulturreferentin Claudia Jonischkies die Präsentation für das Foyer der Universitätsbibliothek.

Die Ausstellung in der Ostfalia Hochschule am Standort Suderburg ist vom  25. Oktober bis 15. Januar 2017 Ostfalia Hochschule am Standort Suderburg zu sehen.

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
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  • „Detroit. Ruinen“, Fotografie von Antonia Mahler

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks an der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg

Ein Abgesang: Detroit, einst das Herz der US-Industrie und eine der reichsten Städte der Welt ist heute eine Stadt im bodenlosen Fall mit einer enormen Konzentration von Arbeitslosigkeit, Armut und Kriminalität, entvölkert bis auf die Hälfte seiner einstigen Bevölkerungszahl.

Ab 22. April zeigt das Kulturbüro des Studentenwerks an der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg eine Ausstellung mit mehr als 30 großformatigen Fotografien: Detroit. Ruinen

Ein Auslandsaufenthalt in den USA, ein Praktikum in Detroit: Chance für Antonia Mahler, zu der Zeit im Master Studiengang „Management & Marketing“ der Universität in Lüneburg, fachrelevante Auslandserfahrungen zu sammeln. Und mehr als das, der Aufenthalt in Detroit berührt auf besondere Weise, eine Auseinandersetzung mit Stadt und Geschichte beginnt. Fotos entstehen, sie forschen dem Verfall des früheren Glanzes nach.

Mit Fotoapparat und Stativ dokumentiert Antonia Mahler die dystopischen Szenerien der Stadt:

Ruinen der Gebäude, die Detroit einst berühmt machten, wie das 1913 gebaute „Michigan Central Station“, das nach einem Brand 2009 zerstörte „Easttown Theatre“, die Ruinen des „Lee Plaza“, der ehemals nobelsten Appartementanlage der Stadt oder das „Michigan Theatre“, das kurz nach seiner Schließung in ein Parkhaus umfunktioniert wurde – nur noch der Stuck an der Decke reflektiert den ehemaligen Glanz.

In einer der ehemals reichsten Städte der Welt blieben nur noch Ruinen vom früheren Prunk. Freistehende Fassaden von Hochhäusern als Mahnmale einer vergangenen Zeit, Bäume durchwachsen zerfallende Hausmauern, Strassen sind von Sträuchern und Gras überwuchert.

Und wurden einst die modernsten und luxuriösesten Autos in der „Packard Plant“ hergestellt, wird dieses 15 Hektar große Areal die größte verlassene Fabrik der Welt: Drehort nun für apokalyptische Filme wie „Transformers“.

 

Stichwort Detroit:

Mit dem rasanten Aufbau der Automobilindustrie begann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Detroits schneller Aufstieg zum führenden Standort der US-Automobilproduktion. Die “Großen Drei” – Chrysler, Ford, General Motors – schufen die Autostadt schlechthin, machten Detroit zu einer der reichsten Städte der Welt – und seine Architektur spiegelte den Reichtum wider: modernste Fabrikanlagen mit Fließbandfertigung, elegante Villen, prunkvolle Theater, Kinopaläste und Warenhäuser säumten die Straßen, der öffentliche Verkehr und vor allem das Aufkommen des Automobils formten die moderne Stadt.

Ein Zentrum des modernen Kapitalismus, Welthauptstadt des Automobilbaus, Mythos und Symbol amerikanischen Fortschritts.

Wenige Jahrzehnte später, in den 50er/60er Jahren, kippt die Situation.

Die „Motor City Detroit“, einst Mythos und Symbol amerikanischen Fortschritts, steht heute für das ökonomische und soziale Scheitern einer Großstadt. Die Gründe hierfür werden in den ökonomischen Problemen der Automobilindustrie gesehen. Autokonzerne, die einst massenhaft Arbeitsplätze boten, gaben nach und nach Detroit als Produktionsstandort auf, hinzu kamen ungelöste ethnische Konflikte, die Abwanderung wohlhabender Bevölkerungsschichten und nicht zuletzt gravierende politische Versäumnisse. Eine Entwicklung, die mit dem Konkurs von General Motors 2009 und dem finanziellen Bankrott der Stadt 2013 weitere Tiefpunkte fand.

Innerhalb von einem halben Jahrhundert verlor Detroit, einst mit über zwei Millionen Einwohnern viertgrößte Stadt der USA, fast eine Million Menschen und damit die Hälfte seiner Bevölkerung.

Ruinen stillgelegter Fabriken, leerstehende Hochhäuser, verlassene Villen, Theater und Kirchen prägen heute das Stadtbild. Ein Drittel der gesamten Stadtfläche gelten inzwischen als unbewohnbar, zahllose Gebäude wurden abgerissen, einige Tausend Gebäude, davon ca. 80.000 Einfamilienhäuser stehen leer: verlassen, verschlossen, verfallen.

Vorbereitet wurde die Präsentation im Rahmen des studienbegleitenden Seminars „Ausstellungsmanagement“ unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks.

 

Die Präsentation in der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg, ist vom 22. April bis 14. Oktober 2016 zu sehen.

Mo bis Fr 8 – 18 Uhr

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
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jonischkies@leuphana.de

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  • “Ein Morgen vor Lampedusa”

Multimediale Lesung  der studentischen Arbeitsgruppe der Ostfalia Hochschule/ Suderburg am 10. Dezember 2015 um 19:30 Uhr im Rathaussaal Uelzen.

Ein Morgen vor Lampedusa: Am 3. Oktober 2013 sinkt ein Schiff nahe der Mittelmeerinsel. An Bord 545 Flüchtlingen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien. 366 von ihnen ertrinken. Es gibt Berichte von Augenzeugen, Überlebenden.

In einer Collage von Aussagen von Überlebenden, von Bewohnerinnen der Insel und von Behördenvertretern spiegelt Umberto Riccò die Katastrophe mehrfach gebrochen wider.

Eine studentische Arbeitsgruppe der Ostfalia Hochschule hat die daraus entwickelte szenische Lesung einer Hannoveraner Projektgruppe für sich erarbeitet. Die Sprecherinnen werden multimedial unterstützt durch die Projektion von Bildern der Insel, von Rettungsbemühungen, von Betroffenen und durch die eigens komponierte Musik von Francesco Impastato.

“Ein Morgen vor Lampedusa” berührt, verzichtet dabei aber bewusst auf schockierende Bilder oder allzu verstörende Schilderungen.

Die Arbeitsgruppe mit Studierenden der Ostfalia Hochschule/ Suderburg möchte mit dieser Veranstaltung einen oft in den Hintergrund gedrängten Aspekt der Diskussionen um die Ankunft von  Flüchtlingen entwickeln:

Es kommen nicht Zahlen zu uns oder Problemfälle, sondern Menschen mit ihrer je eigenen Geschichte.

 

Weiter Infos:

AStA der Ostfalia Hochschule/ Suderburg

 

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

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  • „Lampedusa _ Schiffsfriedhof“

Fotografie von Katriona Dannenberg und Anja Matz

Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks zusammen mit dem AStA-Antirassismus-Referat der Leuphana Universität und dem AStA der Ostfalia Hochschule in der Ostfalia Hochschule/ Campus Suderburg.

Zum Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester 2015 eine neue Ausstellung in der Ostfalia Hochschule in Suderburg: eine Reihe von über 30 großformatigen Fotografien. Schiffe, Schiffswracks, leuchtend blau wie der sommerliche Himmel über der Mittelmeerlandschaft.
Was zunächst wie melancholische Blicke auf pittoreske Szenerie wirkt, entwickelt unversehens eine ganz andere Qualität.

Die Bilder zeigen einen Schiffsfriedhof.
Den Schiffsfriedhof von Lampedusa.

Was da gestrandet, zerstückelt, zerbrochen, zertrümmert ist, das sind die Reste der Schiffe derer, die ankamen. Und plötzlich entwickeln die Dinge, die Details auf den Bildern eine ganz eigene Bedeutung. Ein Paar Turnschuhe, die an einem Schiffsrumpf baumeln, Decken, eine Jacke, ein Pullover; zurückgelassen von Menschen, die für sich keinen anderen Weg mehr sahen, die mit diesen Booten von den Küsten Afrikas starteten und Europa erreichten.

Fotografiert von den beiden Greifswalderinnen Katriona Dannenberg und Anja Matz. Lampedusa 130 Kilometer nördlich von Tunesien, 200 Kilometer südlich von Sizilien, schroffe Felsen, dürre Vegetation. 4500 Menschen leben hier vor allem von Fischfang und Tourismus. Seit einigen Jahren kommen fast täglich Flüchtlingsboote in den Hafen, das Auffanglager ist überfüllt, vor der Küste sinken Schiffe, Menschen ertrinken.
Katriona Dannenberg und Anja Matz waren im Spätsommer auf der Insel, stießen auf den Schiffsfriedhof und fotografierten. Die vielen leuchtend blau-weiß gestrichenen Boote, geborstene Schiffskörper, ein riesiges Feld mit Trümmern, Bootsteile wie geschreddert. Einige der Boote haben Abdrücke von Händen auf ihren Bootswänden, andere tragen gemalte Augen auf ihrem Rumpf. Seit der Antike gelten die Augen Seefahrern als schutzbringendes Zeichen. Sie sollen helfen, den richtigen Weg zu finden, vor Unglück schützen.

Jedes Jahr riskieren tausende Menschen bei der Flucht über das Mittelmeer ihr Leben. Zurück bleiben ihre Boote.
Der Schiffsfriedhof dieser Bilder existiert inzwischen nicht mehr. Er ist abgebrannt. Zeugnis liefert allein die Fotodokumentation. Verstörend schöne Bilder.

Die Ausstellung wurde initiiert vom AStA-Antirassismus-Referat der Leuphana Universität. Der Verein “Bildungsschiff Lovis e.V.” stellte das Fotomaterial und Informationen zur Verfügung.
Das Kulturbüro des Studentenwerks erarbeitete zusammen mit Studierenden eine Präsentation für das Foyer der Universitätsbibliothek in Lüneburg und die Ostfalia Hochschule.
Das AStA-Referat der Ostfalia Hochschule unterstützt die Ausstellung und wird zusammen mit dem Kulturbüro des Studentenwerks im Wintersemester 2015/16 begleitend die ARD-Reportage „Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall“ zeigen.

Die Ausstellung in der Ostfalia Hochschule auf dem Campus Suderburg ist vom 1. Juni bis 30. Oktober 2015 zu den Öffnungszeiten der Hochschule zu sehen.

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de
jonischkies@leuphana.de

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  • „Street Art [1]“

Eine Ausstellung des Kulturbüros des Studentenwerks in der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg

Street Art, das ist inzwischen eine anerkannte Form der Kunst im öffentlichen Raum. Anders als bei den sonst allgegenwärtigen Tags nächtlicher Sprayer als grafischen Markierungszeichen geht es hier um Bilderfindungen. Und diese Bilder beziehen ihre Wirkung aus der unmittelbaren physischen Bindung an den urbanen Raum.

Im Wintersemester 2015/16 eine neue Ausstellung in der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg: „Street Art [1]“ eine Serie von 30 großformatigen Fotografien, die die Studentinnen Anna-Lena Sender, Nora Sophie Schröder, Claudia Jochim und die Projektgruppe Ausstellungsmanagement unter Leitung von Claudia Jonischkies, Kulturreferentin des Studentenwerks präsentieren.

Es sind Fotografien, die verschiedene Formen der Street Art aus den Großstädten Athen, New York, Berlin und Städten Südfrankreichs dokumentieren.
Die Serien von Fotografien in der Ausstellung zeigen die Vielfalt der Street Art im urbanen Raum: Dabei weniger die großflächigen monumentalen Wandmalereien, vergleichbar den
„Murals“, die oft als Auftragsarbeit ganze Hausfassaden im öffentlichen Raum gestalten und mit sozialkritischen Inhalten wirken – wie etwa die Arbeiten internationaler Künstler und Künstlerinnen der Street Art Szene, die zur Startwoche im Jahr 2009 in die Stadt Lüneburg eingeladen wurden.

Die Dokumentation zeigt eher die kleineren, unscheinbareren Arbeiten:
„Stencils“, bei der mit Hilfe von Schablonen das jeweilige Bild aufgesprüht wird, „Sticker“, eine Spielart, bei der Aufkleber im öffentlichen Raum, vorzugsweise an Hauswänden, Schildern, etc. angebracht werden, „Paste-ups“, den mit Kleister oder Leim auf Hauswänden und Mauern aufgezogenen plakatartig gestalteten Bildern.
Hier sind es oft kleinformatige Zeichnungen oder Schablonenbilder, die das jeweilige Gebäude oder auch die Materialität der verwitternden Mauern mit abblätternder Farbe, Rissen im Mauerwerk oder freiliegender Verkabelung in feinsinnigen Anspielungen in die Gestaltung mit einbeziehen.

Die Einordnung zwischen akzeptierter Street Art und unerlaubter Verunzierung bleibt dabei immer fließend: Straßenkunst, die charakteristisch für den Ort, direkt auf ihn bezogen ist, wie Graffiti und Wandmalereien auf Resten der Berliner Mauer,  Äußerungen mit politischem Bezug aus Athen oder die spielerisch mit diffizilem Witz eher unscheinbar, wie im Vorübergehen entstandenen Wandbilder aus Südfrankreich.

Die Ausstellung in der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg ist vom 6. November 2015 bis 8. Januar 2016 zu den Öffnungszeiten der Hochschule zu sehen.

Kontakt und Informationen:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL

Tel: 04131 – 78 96 321
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  • „Experimentelle Fotografie: Light Painting“

Eine Ausstellung mit Fotografien von Studierenden auf dem Campus Suderburg der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

„Light Painting – Experimentelle Fotografie“, ist der Auftakt einer neuen Workshop und Ausstellungreihe an der Ostfalia Hochschule in Suderburg, initiiert und konzeptioniert vom Kulturbüro des Studentenwerks OstNiedersachsen.

In einem ersten Workshop im Wintersemester 2013/14 arbeiteten Studierende mit der Kursleiterin Lisa Mordhorst und unterstützt von der Lüneburger Studentin Sara Gnadke zum Thema Experimentelle Fotografie – Light Painting.
Light Painting, das ist Fotografie im Dunkeln, das Experiment mit Kamera, Stativ und lichtstarken Spezialtaschenlampen, künstlerische Aktion in der Nacht.

Eine Auswahl der entstandenen Fotografien ist jetzt in einer ersten Präsentation im der Ostfalia Hochschule zu sehen. Die sehr unterschiedlichen Bildserien des nächtlichen Foto-Workshops,  – teils draußen vor mit Graffitis besprühten Hauswänden oder in den dunklen Fluren der Hochschule entstanden – spiegeln die Lust der Studierenden am Experiment wider: leuchtende Schriftzüge vor Hauswänden, mit Licht gemalte Zeichen, Symbole, Hieroglyphen im Dunkel der Hochschulflure und die schemenhaften, verschwommenen, verblassenden Umrisse der Akteure …

Parallel zu den Arbeiten der Suderburger Studierenden zeigt Lisa Mordhorst  eine Serie von neun eigenen Fotografien.
Als DAAD-Stipendiatin an der Universität ARCIS, einer Hochschule für Kunst und Sozialwissenschaften in Santiago de Chile  arbeitete Lisa Mordhorst im künstlerischen Fach Fotografie zum Schwerpunktthema „Graffitis als politische Äußerung im öffentlichen Raum“ und kam dabei mit dem Thema der experimentellen Fotografie in Berührung.
Mit einer Methode, die unter dem Begriff „Light Painting“ bekannt ist, versuchte Lisa Mordhorst eine Annäherung und zugleich Interpretation der Graffitis, Schriftzüge und politischen Parolen im öffentlichen Raum der Großstadtstraßen von Santiago. Den Graffitis auf Hauswänden, einem eher illegalen Medium der Kommunikation, wird hier eine zweite Dimension hinzugefügt: mit Licht gemalte Kommentare als Reaktion auf die gesprühten Parolen. Der Lichtschein einer Taschenlampe schreibt bei Dunkelheit vor der mit Graffitis besprühten Wandfläche ein Wort oder einen Satz als Kommentar in die Luft.
Anders als gesprühte Farbe, die sich den Hauswänden quasi einbrennt, ist der durch die Bewegung der Taschenlampe erzeugte Lichtschein flüchtig und entsteht erst durch das Medium Fotografie. Während Fotografie im Allgemeinen den Augenblick des „Klick“, des Auslösens, fixiert und damit unfähig ist, Bewegung als eine fließende Abfolge von Momenten einzufangen, wird hier durch die besondere Methode der Langzeitbelichtung bei Nacht die Bewegung des Lichtscheins einer Taschenlampe in einem einzigen Bild komprimiert. „Muerte a las clases sociales – libertad a los presos del consumo – y qué sae ?  …”

Es sind mit Licht gemalte Antworten auf die gesprühten Parolen an den Hauswänden, wie flüchtige Gedankenfetzen, die im Vorbeigehen aufleuchten und wieder verblassen.

Die Ausstellung „Light Painting – Experimentelle Fotografie“ ist vom 15. Dezember 2014 bis 12. März  2015 in der Ostfalia Hochschule, Campus Suderburg zu sehen.

Kontakt:

Kulturbüro des Studentenwerks
Claudia Jonischkies, Dipl.Des., Kunstpäd. HL
Tel 04131- 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

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  • Workshop „Anthotypien oder Chlorophyll – Drucke“

Rote Beete, Petersilie, Rotkohl, Holunderbeeren, Spinat oder Mangold … experimentelle Fotodrucke mit pflanzlichen Farbstoffen.

Bei unseren fotografischen Experimenten nutzen wir die lichtempfindlichen Eigenschaften von Pflanzensäften für fotografische Abbildungen.

Erstes Info-Treffen für alle interessierten Studierenden:

Mittwoch, 24. September 2014, 12.30 – ca. 13 Uhr

Ostfalia Hochschule Suderburg, Haupteingang.

 

Der Workshop ist offen für Studierende aller Studiengänge.

Alle Arbeitsmaterialien werden vom Kulturbüro gestellt. Keine Kosten für Studierende!

Die weiteren Workshop-Termine werden gemeinsam in der Gruppe besprochen. Studierende, die zu dem 1. Info-Treffen am 24. September nicht kommen können, sollten sich bitte per Mail an mich wenden, damit wir einen alternativen Info-Termin absprechen können.

 

Informieren und  anmelden:

Kulturbüro Studentenwerk
Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL
Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

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  • Infoveranstaltung

 

Zu Beginn des Wintersemesters 2013/14 für Studierende aller Studiengänge.

Termin und Ort werden zeitig bekannt gegeben.

 

Neue Ideen für kulturelle Projekte, Workshops oder Ausstellungen?

Bitte eine Mail an das Kulturbüro:      kultur.lg@stw-on.de

 

Wir freuen uns auf neue Ideen!

 

Erste Workshops des Kulturbüros

an der Ostfalia Hochschule in Suderburg

zum WS 2013/14:

 

Light Painting!

Workshop Experimentelle Fotografie

mit Lisa Mordhorst

 

Fotoaktion:

mit einer Einführung in Theorie und Praxis

Donnerstag, 17. November 2013, 17.00 – 21.00 Uhr

Treffpunk: Haupteingang

Ostfalia Hochschule Suderburg

 

begrenzte TeilnehmerInnenzahl: 12  Studierende

Bitte unbedingt vorher im Kulturbüro anmelden.

Keine Kosten für Studierende!

 

Im Anschluss an den Workshop ist die Präsentation der Fotografien in einer Ausstellung am Hochschulstandort Suderburg geplant.

 

Falls vorhanden, bitte eigenen Fotoapparat (digital, mit Einstellmöglichkeit für die Belichtungszeit) mitbringen.

Die Fotoaktion findet draußen statt, daher bitte auch an geeignete Kleidung denken.

 

Kulturraum Suderburg: Neugestaltung des Eingangsbereichs

Workshop für Studierende aller Fachbereiche und aller Semester

zusammen mit der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften


Der Eingangsbereich der Ostfalia Hochschule in Suderburg entspricht nicht mehr den Ansprüchen einer selbstbewusst wachsenden Hochschule. Außerdem werden Räume für kulturelle Veranstaltungen, Workshops, Ausstellungen gebraucht.

In einem Workshop werden Studierende Innen- und Außenraum analysieren und Ideen für eine Gestaltung der Hochschule, besonders im Eingangsbereich  entwickeln.

Gemeinsam mit Studierenden der Architektur von der TU Braunschweig verfolgen sie Vorstellungen und gestalten Entwürfe. Studierende aller Fachbereiche sind zum Mitmachen und zur Einbeziehung ihrer Perspektive eingeladen.

Die Ergebnisse werden in einer hochschulöffentlichen Präsentation gezeigt.

 

Samstag, 26. Oktober 2013, 10.00 – 17.00 Uhr, Ostfalia Hochschule Suderburg, Raum B 23
Die Teilnahme ist kostenlos, für Getränke und kleinen Imbiss ist gesorgt.

Alle Arbeitsmaterialien werden zur Verfügung gestellt.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wir bitten um Anmeldung.

 

Informationen und Anmeldung:

Michael Koeppen; m.koeppen@ostfalia.de

oder

Kulturbüro des Studentenwerks

Tel.: (04131)  78 96 321

kultur.lg@stw-on.de

Qi Gong

die traditionelle Kunst der Meditation in Bewegung

Mentales Training: Konzentrations-, Bewegungs- und Atemübungen
mit Hans Reinhard; Pädagoge und  Qi Gong-Trainer

 

Einführungsworkshop zum Balance – Tag Suderburg

für alle Studierenden und MitarbeiterInnen der Ostfalia Hochschule und des Studentenwerks

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 16.30  –  18  Uhr

Ostfalia Hochschule Standort Suderburg

Raum B 23

 

Der Workshop ist kostenfrei!

Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Übungen können in normaler Kleidung ausgeführt werden, jedoch ohne Schuhe. Daher bitte Wollsocken mitbringen.

Informationen im Kulturbüro

 

Informieren und  anmelden:

Kulturbüro Studentenwerk
Claudia Jonischkies, Dipl. Des., Kunstpäd. HL
Tel: 04131 – 78 96 321
kultur.lg@stw-on.de

www.facebook.com/kulturbuero.lueneburg

 

Weitere Informationen zu dem Kulturbüro des Studentenwerks finden Sie auf unserer Homepage unter Lüneburg – Kultur:

http://www.stw-on.de/lueneburg/kultur

 

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