ecco!

ecco! – die studentische Veranstaltungsreihe

Die Veranstaltungsreihe ecco! ist dein Sprungbrett auf die Bühne und vor Publikum! Einmal im Monat während der Vorlesungszeit bietet dir ecco! die Gelegenheit dein (erstes) kulturelles Projekt zu realisieren, eine ungewöhnliche Veranstaltungsidee auszuprobieren oder deine eigene Arbeit erneut zu präsentieren. Das ecco!-Team, bestehend aus den ASten der HAWK und der Universität Hildesheim, der Kulturfabrik Löseke und unserem Kulturbüro unterstützt dich bei Organisation und Durchführung von Performance, Lesung, Konzert, Tanzabend oder Bauchrednerwettstreit. Die Veranstaltungen finden während des Semesters jeden zweiten Donnerstag im Monat in einem Raum der Kulturfabrik Löseke statt, die auch für die technische Ausstattung und Betreuung sorgt. Wir freuen uns auf deine Ideen!

Aktuelle Termine

ecco! präsentiert: “you only live twice”

Do, 14.11.19, 18.00 und 20.00 Uhr

Wait 'til the world is mine / Visions I vandalize
Cold in my kingdom size / Fell for these ocean eyes /
You should see me in a crown
(Billie Eilish)

Bei ihrer ersten Aufnahmeprüfung für einen Studienplatz hat Sophie Blomen in die Küche der Universität gekotzt. Vor lauter Aufregung – so erzählt sie es zumindest. In ihrem autobiografischen Solo „you only live twice“ erzählt die Theatermacherin von Prüfungssituationen ihres Lebens und dem Scheitern in diesen, und fordert dabei selbst zum Prüfen auf: Wer steht da mit Krone auf dem Kopf auf der Bühne? Was an dieser Erzählung ist wahrhaftig und was Theater – und was ist da nochmal der Unterschied? „you only live twice“ spielt so mit den Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge, Realität und Fiktion, Schauspiel und Performance und macht deutlich, wie Theater als ein utopischer Raum funktionieren kann, in dem all diese Kategorien nicht mehr anwendbar sind.
Dauer: ca. 45min Reservierung: blomen[at]uni-hildesheim
In englischer Sprache
Performance + Konzept: Sophie Blomen
Musik: Julia Buchberger + Max Reiniger
Kostüm: Angela Queins
Technik: Johannes Liebscher


ecco! präsentiert: “Reizüberflutung“

Do, 12.12.19, 20.00 Uhr

Die Anthologie „Reizüberflutung“, das jüngste Werk der Edition Pächterhaus, nimmt seine Leser*innen mit auf eine Reise durch ferne Galaxien, Traumwelten, und wahnhafte Exzesse. Keiner der zehn Texte gleicht dabei dem anderen. Mit der Lesung zu „Reizüberflutung“ bringt ecco! nicht nur Sex-Androiden, sondern auch die die Suche nach dem Tod und einen Text, der sich in seine Leserin verliebt auf die Bühne!
powertothepeople[at]tutanota.com


ecco! präsentiert: … eine performative Begegnung mit Fremdheit

Donnerstag, 09.01.20, 20.00 Uhr

Sichtungen eines schwarzen Monolithen in der Umgebung. Verwirrung macht sich unter der Bevölkerung breit. Wer hat ihn dort hingestellt? Und was ist seine Funktion? Zwei Menschen nehmen den Monolithen weiter unter die Lupe. Sie nähern sich dem seltsamen Bauwerk an und versuchen sein Geheimnis zu entschlüsseln. Mit zunehmender Erfolgslosigkeit steigt auch die Wahrnehmung für Außergewöhnliches um sie herum – es scheint eine kleine Verschiebung des Alltags stattgefunden zu haben. Sie lernen, dass der Monolith nicht sichtbare Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung hat und sowohl sie, als auch die Gegenstände verändert. Bald sind sie sich sicher, dass sie es hier mit einer fremden Kraft zu tun haben, die den gewöhnlichen Menschenverstand übersteigt. Gerade dann, wenn sie die Funktionsweise des Monolithen fast enthüllt haben, verschwimmt diese wieder in der Luft und hinterlässt ein allumfassendes Gefühl der Fremdheit.


ecco! präsentiert: „beyond the female gaze“ – ein Kurzfilmabend mit anschließendem Podiumsgespräch

Do, 06.02.20, 20.00 Uhr

Unter dem Titel „beyond the female gaze“ findet am 06.02.20 ab 20.00 Uhr, präsentiert von ecco!, ein Kurzfilmprogramm in der Kulturfabrik Löseke statt. Gezeigt werden Filme, die gewohnte Blicke hinterfragen und Lebensrealitäten in ihrer Vielfalt feiern. Die thematisch und formal unterschiedlichen Filme verbindet der gemeinsame Ansatz Menschen als Menschen darzustellen und nicht zu objektifizieren. Was zeichnet einen weiblichen Blick im Film aus? Und wie ließe sich dieser auch auf andere gendergerechte Erzählweisen ausweiten? Diese und andere Fragen werden wir den anwesenden Filmemacher*innen im Nachtgespräch stellen und mit dem Publikum diskutieren.