Neuigkeiten in Salzgitter

Mensabefragung 2019: Spitzenreiter Service

Im Frühjahr haben wir eine Gastbefragung in den Mensen und Cafeterien in Hildesheim, Holzminden, Lüneburg, Salzgitter, Suderburg und Wolfsburg durchgeführt. Insgesamt haben knapp 3.400 Personen an der Befragung teilgenommen – herzlichen Dank dafür! Alle drei Jahre befragen wir unsere Gäste um herauszufinden, wie zufrieden sie sind und was sie sich wünschen. Im kommenden Jahr sind die Betriebe in Braunschweig, Clausthal und Wolfenbüttel dran.

Wer isst in unseren Mensen?
Wenig überraschend: Der Großteil unserer Gäste sind Studierende. Bei der Befragung machten sie 81 % der Teilnehmer*innen aus, gefolgt von Hochschulmitarbeiter*innen mit 18 %. Bei den Ernährungsvorlieben dominieren die Fleischliebhaber*innen: Insgesamt 49 % der Befragten ordnen sich diesen Typ zu. Danach folgen Flexitarier*innen (25 %), Vegetarier*innen (15 %) und Veganer*innen (8 %). Auch wenn die Mehrheit der Befragten Fleisch isst, bewerten insgesamt 41 % die Auswahl an vegetarischen Speisen als zu gering. 49 % finden, dass es zu wenig vegane Speisen gibt.
Was uns freut: 62 % der Befragten finden Maßnahmen zur Nachhaltigkeit sehr wichtig und sind auch bereit, einen höheren Essenspreis dafür zu bezahlen. Die Ergebnisse zeigen uns aber auch, dass vielen Gästen unsere Maßnahmen zur Nachhaltigkeit noch nicht bekannt sind. Es wissen beispielsweise nur 13 %, dass wir ausschließlich Fisch anbieten, der den Empfehlungen des WWF entspricht. Hier wollen wir nachbessern und unsere Gäste künftig besser informieren.

Held*innen für den Gast im Einsatz
Ein Ziel nach der letzten Befragung war es, unseren Service zu verbessern. 2016 wurde der Service zwar gut bewertet, aber wir sahen noch Luft nach oben. Daher haben wir die Schulungsreihe „Helden für den Gast“ eingeführt, die in den einzelnen Betrieben kontinuierlich weitergeführt werden. Der Einsatz hat sich gelohnt – dieses Jahr wurde der Service in allen Mensen als sehr gut bewertet.

Das Angebot: Work in Progress
Ein gutes Angebot für alle bereitzustellen ist unsere größte Herausforderung – immerhin müssen wir täglich mehrere tausend verschiedene Geschmäcker treffen. Hier erreichen wir zufriedenstellende Ergebnisse. Um diese zu verbessern, entwickeln wir zurzeit verschiedene Maßnahmen. Gleich zu Beginn des kommenden Jahres testen wir beispielsweise eine Menülinie, die besonders nachhaltig ist. Gleichzeitig setzen die einzelnen Betriebe schon kleinere Maßnahmen um, z. B. um das Angebot abwechslungsreicher oder die Portionsgrößen flexibler gestalten zu können.

Wir lüften das „Mysterium Mensa“
Mit der Befragung wollten wir auch herausfinden, ob  sich die Gäste gut informiert fühlen und sich bei uns gut zurechtfinden. Die Ergebnisse liegen alle im guten Bereich. Seit der Befragung ist unsere neue Website online gegangen, mit neuen Speiseplänen und noch mehr Informationen zu Inhalts- und Zusatzstoffen. Bei Informationen, die über den Speiseplan hinausgehen – z. B. Maßnahmen für Nachhaltigkeit, Zusammensetzung der Preise – können wir noch besser werden. Um das „Mysterium Mensa“ ein wenig zu lüften, wollen unseren Instagram-Kanal stärker nutzen und den Newsbereich auf der Website zu einem Blog ausbauen.

Platzprobleme in Hildesheim und Wolfsburg
Im Bereich Räumlichkeit wurden die meisten Mensen als gut bis zufriedenstellend bewertet. Besonders die Mensen Holzminden, Lüneburg und Salzgitter gefallen den Gästen. Größere (Platz-) Probleme gibt es in der Hildesheimer Uni-Mensa und im bistro4u Wolfsburg. In Hildesheim wird gerade eine neue, größere Mensa gebaut, die 2021 eröffnet werden soll. In Wolfsburg sind wir im Gespräch mit der Hochschulleitung um die Situation auch dort zu verbessern.

 

Ergebnisse und Maßnahmen aus den einzelnen Standorten

Hildesheim
In der Uni-Mensa ist der Platzmangel der größte Kritikpunkt. Die neue, größere Mensa ist im Bau – bis zur Eröffnung bitten wir um Geduld. Viele unsere Hildesheimer Gäste sind Veganer*innen, daher erweitern wir das vegane Angebot. Beispielsweise gibt es jetzt veganes Dressing an der Salatbar und bei den Beilagensalaten. In der Uni-Mensa, und wenn möglich auch im Verkaufswagen, soll darüber hinaus jeden Tag ein veganes Essen auf dem Speiseplan stehen.

Holzminden
Service, Angebot, Organisation & Information und Räumlichkeit wurden in Holzminden als gut bis sehr gut bewertet. Dieses Level wollen wir natürlich halten!

Lüneburg
In keiner unserer anderen Mensa gibt es so viele Veganer*innen wie in Lüneburg – 16 % der Befragten. Kritisiert habt ihr in der Umfrage die Abwechslung, Vielfalt und Angebot der Salatbar  – daher wurde diese seit der Umfrage überarbeitet. Einige Änderung, z. B. die Erweiterung des Bio-Angebots sind derzeit  aus baulichen Gründen nicht möglich. Allerdings steht in den kommenden Jahren eine Mensasanierung an, bei der wir diese Punkte beachten werden.

Salzgitter
Die Mensa Salzgitter haben wir 2017 übernommen und erst in diesem Jahr das bistro4u eröffnet. Auf diese Ergebnisse waren wir also besonders gespannt! Das Angebot bewertet ihr größtenteils gut, besonders die Salatbar gefällt den Gästen. Als schlecht bewertet wurden die Portionsgrößen. Daher haben wir in Salzgitter jetzt Schälchen für die Beilagen – also mehr Platz für das Essen!
Mit der Bewertung des Service sind wir zufrieden. Die Kenntnis der Mitarbeiter*innen über das Essensangebot könnte allerdings etwas besser. Um alle Mensakräfte künftig besser mit den wichtigsten Infos zu versorgen, wurden kurze Tagesmeetings vor Öffnung der Essensausgabe eingeführt.

Suderburg
In Suderburg wünschen sich die Gäste frischeres, gesünderes und abwechslungsreicheres Essen. Daher überarbeiten wir den Speiseplan und erweitern das vegane und das mensaVital-Angebot. Bei der Zubereitung werden wir das Bratenfett reduzieren. Mehr Abwechslung bringen über das Jahr verteilte Aktionstage.

Wolfsburg
Auch das bistro4u in Wolfsburg war zum ersten Mal Teil der Befragung. Insbesondere der Service wurde als sehr gut bewertet. Kritisiert wurde das  Salatangebot, daher prüfen wir derzeit, ob wir eine kleine Salattheke einbauen können. Allerdings ist in dem kleinen Bistro nicht viel Platz – das ist auch der größte Kritikpunkt. Um die Platzsituation zu entspannen, haben wir bereits die Ausgabezeiten verlängert. Für weitere Maßnahmen sind wir im Austausch mit der Hochschulleitung. Wir können uns beispielsweise vorstellen, in den warmen Monaten auch draußen Stühle und Tische aufzustellen.