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Auswirkungen der verlängerten Regelstudienzeit auf BAföG-Förderung

Bis zum 30.04.2021 können Studierende rückwirkend einen BAföG-Antrag für das Wintersemester 2020/21 stellen, wenn sich ihr Anspruch erst durch die Niedersächsischen Beschlüsse zur Corona-Regelstudienzeit ergibt.

Die rückwirkende Verlängerung der Regelstudienzeit aufgrund der Corona-Pandemie war erst im Dezember 2020 beschlossen worden, deshalb haben einige Studierende den Antrag auf BAföG für das Wintersemester 2020/21 zu spät oder gar nicht gestellt. Diesen Studierenden soll jetzt die Möglichkeit gegeben werden, dies nachzuholen. Sie können bis zum 30. April 2021 einen rückwirkenden Antrag auf BAföG für das Wintersemester 2020/21 stellen, wenn sich ihre Förderungshöchstdauer aufgrund der Corona-Regelstudienzeitverlängerung über das Sommersemester 2020 hinaus verschoben hat.

Zweites „Corona-Semester“ beschlossen
Aufgrund der andauernden Einschränkungen der Studierenden durch die Pandemie hat der Niedersächsische Landtag am 16. März 2021 die Regelung erweitert und die Verlängerung der Regelstudienzeit um bis zu zwei Semester beschlossen. Dies gilt für alle Studierenden, die im Zeitraum zwischen Beginn des Sommersemesters 2020 und Ende des Sommersemesters 2021 mindestens zwei Semester immatrikuliert sind bzw. waren.

Die zweite Verlängerung der Regelstudienzeit kommt für Studierende von Universitäten und einigen Fachhochschulen noch rechtzeitig, um für das Sommersemester 2021 den Antrag auf BAföG zu stellen. Studierende an Fachhochschulen, deren Semester bereits am 1. März begann, haben jetzt die Möglichkeit, einen rückwirkenden Antrag ab 1. März 2021 zu stellen, wenn sie wegen des späten Beschlusses über die zweite Regelstudienzeitverlängerung keinen rechtzeitigen Antrag auf BAföG-Leistungen gestellt haben.

Wichtig für die betroffenen Studierenden: Wer bereits BAföG bezieht, wird vom Studentenwerk OstNiedersachsen in den nächsten Tagen angeschrieben. Falls ihr nicht angeschrieben wurdet, wendet euch bitte an eure*n Sachbearbeiter*in.