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"Wie der Mond" für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis nominiert

Das 360° Virtual-Reality-Kurzfilmprojekt von Sophie Therese Jung wurde vom Kulturbüro Hildesheim gefördert.

Auf der einen Seite: Die Beerdigung von Thea, einer lebenslustigen junge Frau, die kaum 20 Jahre alt wurde. Die Zuschauer*innen sehen in die Gesichter von trauernden Angehörigen und hören nach und nach deren ganz persönlichen Erinnerungen mit der Verstorbenen. Auf der anderen Seite: Eine gut besuchte Café-Terrasse. Eine verhängnisvolle Geburtstagsfeier, ein kauziges Paar, ein charmanter Kellner, eine Mutter mit ihrer abenteuerlustigen Tochter und ein zerstrittenes Tonteam. Völlig andere Personen durchlaufen Handlungen, die dem absolut gleichen Ton einen ganz anderen Kontext geben.
In Sophie Therese Jungs 360° Virtual Reality-Kurzfilm geht es um die emotionale Bedeutung des Hörens für Erinnerungen und das Zusammenspiel von Hören und Sehen für unsere Wahrnehmung. Jetzt wurde der Film für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis nominiert, der alle zwei Jahre im Rahmen des up-and-coming Int. Film Festival Hannover verliehen wird. Das Festival findet von 21. bis 24. November 2019 im Kulturzentrum PAVILLON in Hannover statt. Wir drücken Sophie Therese Jung die Daumen!