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Unser Vorschlag: 19 Mio. € für in Not geratene Studierende

In einem Brief an Wissenschaftsminister Björn Thümler schlägt die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Studentenwerke einen Nothilfefonds in Höhe von 19 Mio. € für Studierende der niedersächsischen Hochschulen vor, die durch die Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind.

Es gibt in Niedersachsen rund 212.000 Studierende, viele von ihnen geraten durch die Corona-Krise unverschuldet in Not. Laut Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks müssen 49.000 Studierende in unserem Bundesland nebenbei arbeiten, um sich den Lebensunterhalt zu finanzieren. Viele dieser Jobs, z. B. die in Gastronomie und Einzelhandel, sind jetzt weggebrochen. Noch mehr Studierende sind darauf angewiesen, dass sie von ihren Eltern unterstützt werden. Auch da entstehen angesichts der Krise viele Unsicherheiten, wenn Eltern ihre Arbeit verlieren oder in Kurzarbeit gehen.

Deshalb haben die niedersächsischen Studentenwerke der Landesregierung bzw. Wissenschaftsminister Björn Thümler jetzt vorgeschlagen, einen Nothilfefonds in Höhe von 19 Mio. € für Niedersachsen aufzulegen. Das entspricht 385 € pro besonders bedürftigem Studierenden. Das Geld sollte, laut Vorschlag der Arbeitsgruppe, von den Studentenwerken ausgezahlt werden, da diese nah an den Studierenden sind. Und das möglichst unbürokratisch, denn schnelle Hilfe ist jetzt besonders wichtig.