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Über ein Jahr Mensa to go – wir vermissen euch auch!

Während das öffentliche Leben und somit auch der Hochschulbetrieb nun seit über einem Jahr stark eingeschränkt sind, sind unsere Angebote fast durchgängig normal weitergelaufen. Eine Sonderstellung nimmt allerdings der Bereich Hochschulgastronomie mit seinen Mensen, Bistros und Cafeterien ein.

In der Stellungnahme vom 3. September erklärt Sönke Nimz, Geschäftsführer des Studentenwerks OstNiedersachsen, sehr ausführlich, warum die Mensen seit Ende März 2020 nicht mehr im Regelbetrieb geöffnet sind. Ganz kurz: Unsere Mensen gehörten zu den letzten, die am Anfang der Pandemie geschlossen haben und mit unseren To-go-Angeboten gehörten wir zu den ersten, die wieder in die Versorgung der Studierenden eingestiegen sind. Durch die Anstiege der Corona-Infektionen im Herbst 2020 und im Frühjahr 2021 sehen wir uns in unserem To-go-Konzept bestätigt. Es ist zwar richtig, dass unser gastronomisches Angebot deutlich reduziert ist. Das liegt aber vor allem daran, dass die Nachfrage aufgrund der aktuellen Studienbedingungen sehr, sehr gering ist. Unter diesen Bedingungen wäre es wirtschaftlich nicht verantwortungsvoll, mehr zu öffnen, denn die finanziellen Verluste würden dazu führen, dass der Semesterbeitrag künftig deutlich steigt.

Unsere Statistiken zeigen uns auch, dass vor allem die Mitarbeiter*innen der Hochschulen, weniger die Studierenden, unter den Gästen sind. So gerne wir auch die Mitarbeiter*innen, die Schulen und auch Kitas in normalen Zeiten mitverpflegen, unser Auftrag ist es, die Studierenden zu versorgen – und die fragen unsere Angebote immer noch sehr viel weniger nach. Wir sind mit bis zu drei Foodtrucks an mehreren Standorten unterwegs. Dabei probieren wir immer wieder neue Fahrtstrecken, -zeiten und Standplätze aus und passen die Route an die Nachfrage an. Die Versorgung mit den Foodtrucks erleichtert es uns auch, die Hygieneauflagen zu erfüllen, weil wir nicht in die Gebäude müssen, in denen teilweise immer noch Betretungsverbote herrschen. Unser Angebot ist also deutlich reduziert, aber wir sind trotzdem präsent.

Zurzeit bereiten sich die Mitarbeiter*innen der Mensen und Cafeterien des Studentenwerks auf die Wiedereröffnung vor. Wir alle können es kaum erwarten, euch wieder im gewohnten Umfang zu verköstigen. Auch wir vermissen euch, den Trubel in der Mensa, den Plausch mit euch an der Kasse und das leckere Essen, dass wir gerne kochen und ausgeben! Um die Wiederöffnung in einem wirtschaftlich sinnvollen Rahmen und unter Beachtung der geltenden Corona-Schutzbedingungen zu planen, sind wir mit den Universitäten und Hochschulen in unserem Zuständigkeitsgebiet in einem intensiven Austausch. Unser gemeinsames Ziel ist es, allen Studierenden wieder einen halbwegs „normalen“ Mensabesuch zu ermöglichen, aber es kann einfach noch ein wenig dauern.

Weitere Informationen zu den Leistungen und zur Finanzierung des Studentenwerks
In einem Beitrag vom 29. November 2020 erklären wir u. a., wie sich das Studentenwerk finanziert und warum eine Öffnung der gastronomischen Einrichtungen bei geringer Nachfrage negative  finanzielle Auswirkungen auf den künftigen Semesterbeitrag haben kann.

Bereits zu Beginn der Pandemie haben wir in einem Beitrag vom 8. April 2020  deutlich gemacht, wie das Studentenwerk die Studierenden in der Krise unterstützt. Hinzu gekommen sind in den Monaten danach noch viele weitere zusätzliche Leistungen, wie z. B. die Bearbeitung und Auszahlung der Überbrückungshilfe und die Einrichtung eines Notfonds über 200.000 € .

Wir setzen alles daran, um den Studierenden – um euch – den Alltag weiterhin zu erleichtern!