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Angebot in den Mensen wird stufenweise erweitert

Die Wochen und Tage bevor das Wintersemester losgeht sind für uns jedes Jahr eine besondere Zeit. Bald kommt ihr wieder! Endlich wieder Leben auf dem Campus und in unseren Einrichtungen!

In unseren Abteilungen Studienfinanzierung und Wohnen brummt es jetzt schon ordentlich, in anderen Abteilungen ist jetzt die Phase der letzten Planungen, Vorbereitungen und Handgriffe. Auch in diesem Jahr sind wir voller Vorfreude, gleichzeitig aber bleiben weiterhin so viele Fragen offen. Diese Ungewissheit macht es für uns – selbst jetzt so kurz vor dem Start des Wintersemesters – schwierig, zu planen.

Besonders die Frage, wie viele Studierende wieder regulär in den Mensen essen werden, beschäftigt uns seit langem. Wir haben schon mehrmals erläutert, dass wir vor allem aus wirtschaftlichen Gründen nicht einfach in den Regelbetrieb übergehen können, zuletzt im Mai 2021. Sollte die Nachfrage so gering sein wie in den vergangenen Semestern, wäre das für uns mit sehr hohen finanziellen Verlusten verbunden. Das würde dazu führen, dass der Semesterbeitrag künftig steigt. Um das Angebot in einem wirtschaftlich sinnvollen Rahmen und unter Beachtung der geltenden Corona-Schutzbedingungen zu planen, sind wir in einem intensiven Austausch mit den Hochschulen in unserem Zuständigkeitsgebiet. Die Informationen zum angestrebten Präsenzbetrieb und den Aufenthaltsregelungen in den Gebäuden, die wir von dort bekommen, lassen uns hoffen, dass wir uns Schritt für Schritt einem „normalen“ Mensabesuch nähern. Das wird in mehreren Stufen passieren.

Das heißt, dass wir zunächst auch in den kleineren Betrieben und Standorten, die bislang geschlossen waren, wieder Essen zum Mitnehmen anbieten. In den Mensen und Cafeterien, in denen wir bereits mit einem To-go-Angebot vertreten sind, werden wir dieses ausweiten, also zusätzliche Ausgabestellen öffnen, um lange Schlangen zu verhindern und die Auswahl an Speisen erhöhen. Wann wir den Punkt erreichen, auch wieder die Speisesäle regulär zu öffnen, wissen wir momentan noch nicht. Das hängt wie gesagt vor allem davon ab, wie sich die Nachfrage entwickelt. Die haben wir fest im Blick, die Essenszahlen werden täglich ausgewertet. Fast genauso wichtig sind aber die jeweils geltenden Verordnungen und die Einschätzungen der Krisenstäbe der Hochschulen. Wir betreiben alle Mensen in Gebäuden der Hochschulen, die eigene Regelungen zu 2- oder 3-G, Abstandsgeboten und Maskenpflicht treffen. Bitte informiert euch regelmäßig über unser Angebot auf unserer Website und/oder unseren Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook.

Wir setzen alles daran, um euch den Alltag zu erleichtern!
Bleibt gesund und habt einen schönen und erfolgreichen Semesterstart!

 

Weitere Informationen zum Angebot der Mensa und Finanzierung des Studentenwerks
Nach einer ganz kurzen, behördlich angeordneten Schließzeit haben wir schon im April 2020 das erste Essen zum Mitnehmen an einigen Standorten angeboten. Durch den Verlauf der Pandemie in Wellen sind wir bis jetzt über die gesamte Zeit im To-go-Geschäft geblieben. Dabei war das gastronomische Angebot zwar deutlich reduziert und nicht an jedem Standort verfügbar, aber das lag vor allem an der geringen Nachfrage von Seiten der Studierenden. Auch um die finanziellen Verluste gering zu halten und so zu verhindern, dass der Semesterbeitrag künftig deutlich steigt, sind wir beim To-go-Konzept geblieben. Ausprobiert haben wir trotzdem viel. Wir waren z. B. mit bis zu vier Foodtrucks an mehreren Standorten unterwegs, haben immer wieder neue Fahrtstrecken, -zeiten und Standplätze getestet und haben die Ausgabestellen und die Speiseauswahl in den Mensen erweitert.

Genauere Informationen darüber, wie sich das Studentenwerk finanziert und warum eine Öffnung der Speisesäle bei geringer Nachfrage finanzielle Verluste und damit Auswirklungen auf den künftigen Semesterbeitrag haben, gibt es im Beitrag vom 19. November 2020.